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Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Was bei Blockaden im Rücken hilft
00:00 24.03.2019
Bei Blockaden im Rücken ist Wärme sinnvoll – weil sie die Muskulatur entspannt. FOTO: FOTOLIA

Ich habe eine Blockade“: Fast jeder hat diesen Satz schon mal gehört und vielleicht auch selbst schon die unangenehme Erfahrung gemacht. Das Gute ist aber: Der Körper regelt das Problem meist von selbst.

Wenn jemand von „Blockade“ spricht, handelt es sich eigentlich um eine Bewegungseinschränkung einzelner Wirbelkörpergelenke, sagt Orthopädin Christin Siebert aus dem Athleticum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Diese winzigen Gelenke halten die Wirbelsäule in Bewegung. Sie können zum Beispiel kippen oder sich drehen oder sogar beides. Geht das nicht mehr richtig, sendet der Körper Schmerzsignale. Die umliegenden Muskeln, Bänder und Sehnen bekommen gewissermaßen den Befehl: „Haltet das gut fest, da stimmt was nicht.“ Die Folge sind verhärtete Strukturen um das Gelenk herum und noch mehr Schmerz.

Diesen Teufelskreis gilt es nun zu durchbrechen. Wärme entspannt, Bewegung lockert. Außerdem kann es hilfreich sein, mit einer Schmerztablette das Schmerzgedächtnis zu löschen und die Muskulatur zu entspannen, sagt Siebert. „Damit der Körper wieder weiß: Eigentlich ist alles in Ordnung.“ Patienten sollen sich dann allerdings nicht aufs Sofa legen und hoffen, dass es vorbei geht. Besser sollten sich nun Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen abwechseln. Im Normalfall verschwinden die Schmerzen unter diesen Voraussetzungen nach rund einer Woche.

Wenn die Schmerzen nach ein paar Tagen gar nicht nachlassen – oder immer stärker werden –, lohnt sich ein Arztbesuch. Möglicherweise wird der Schmerz sonst stärker und die „Blockade“ schlimmer. Schmerzmittel, Wärme, Tapes oder eine manuelle Therapie können dann Abhilfe schaffen.

Sofort ins Krankenhaus fahren sollten Betroffene Siebert zufolge, wenn sie Lähmungen haben, Missempfindungen oder Probleme, Stuhl oder Urin zu halten. Dann bestehe die Gefahr, dass Nerven dauerhaft geschädigt werden.



10
Prozent der erwachsenen Deutschen haben laut einer Statista-Umfrage täglich Rückenschmerzen.


Unser Herz benötigt ausreichend Sauerstoff, um schlagen zu können. Ablagerungen aus Fett oder Kalk sorgen dafür, dass Gefäße mit der Zeit verengen. Dadurch ist die Blutversorgung des Herzmuskels nicht mehr reibungslos. Durch Anstrengung oder Aufregung können Herzschmerzen, Enge in der Brust, gepaart mit Kurzatmigkeit entstehen. Bei einer vollständigen Blockade eines Gefäßes droht ein Herzinfarkt. Sobald ein akuter Verschluss eines Herzkranzgefäßes auftritt und das Gefäß nicht sofort aufgemacht wird beziehungsweise aufgeht, kommt es zum Infarkt. Der Herzmuskel stirbt ab, und das Herz kann nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpen.

Anhaltende Schmerzen im Brustbereich, die eventuell auch in Brust oder Arme ausstrahlen – sind ein erstes Zeichen. Dazu kommt häufig ein starkes Engegefühl oder ein Brennen in der Brust. Oft haben die Betroffenen Schweißperlen auf der Stirn und eine fahle Haut.

Wichtig ist es, einen Herzinfarkt früh zu erkennen. Erste Hilfe ist hier gefragt. Doch viele Menschen haben Angst davor, etwas falsch zu machen. In jedem Fall sollte der Notarzt verständigt werden. Doch was können Sie bis zum Eintreffen tun? Ist die Person noch bei Bewusstsein, sollte sie so liegen, dass der Oberkörper erhöht ist, um das Herz zu entlasten. Enge Kleidung sollte geöffnet werden. Beruhigen Sie den Patienten und bleiben Sie bei ihm. Es sind einfache Schritte, die dazu beitragen, sich in einer akuten Situation richtig zu verhalten. Um ganz sicher zu gehen, sollte man in einem Erste-Hilfe-Kursus sein Wissen auffrischen. Es kann Leben retten.

Dr. Falk Stirkat ist Notfall- und Allgemeinmediziner in Erlangen sowie Blogger und Autor des Bestsellers „Ich kam, sah und intubierte“. (www.nordbayern.de).



In Deutschland werden einer Studie zufolge immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt – auch bei Patienten unter 60 Jahren. Zwischen 2013 und 2016 nahm die Zahl der Operationen um gut 18 Prozent auf 169 000 Fälle zu, wie die Bertelsmann-Stiftung im Juni 2018 mitteilte. Die Zahlen hat die Fachredaktion Science Media Center (SMC) in Köln aus Daten des Statistischen Bundesamts errechnet. 

„Erklärbar ist dieser Trend weder durch medizinische noch durch demografische oder geografische Einflussfaktoren“, hieß es. Unter den Patienten, denen eine Kniegelenk-Prothese eingesetzt wurde, waren 2016 rund 33 000 Menschen jünger als 60 Jahre. Ein Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zu 2013 – und um 31 Prozent gemessen an 2009. 

Vom Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC) hieß es dazu, maßgebend sei der Wunsch des Patienten, der zunehmend anspruchsvoll sei und Fortschritt profitieren wolle. Brigitte Mohn vom Bertelsmann-Stiftungsvorstand kritisierte, vor allem der Blick auf die noch jüngeren Patienten werfe die Frage auf, „ob die Operationen wirklich medizinisch indiziert sind“.



Schlafmangel stört die Schmerzverarbeitung im Gehirn und macht empfänglicher für Schmerzen. Das berichten US-Forscher im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“. Das Team von der University of California in Berkeley (USA) hatte den Zusammenhang an 25 jungen Menschen untersucht. Die Forscher schickten die Teilnehmer ins Schlaflabor und testeten nach einer durchschlafenen Nacht deren Schmerzempfinden. Dazu reizten sie die Haut der Probanden mit zunehmender Hitze – solange, bis diese den Reiz als schmerzhaft empfanden. Im Schnitt empfanden sie den Reiz ab einer Temperatur von 44 Grad als unangenehm, nach einer schlaflosen Nacht setzte das Schmerzempfinden bereits bei etwa 42 Grad ein.


FOTO: STIFTUNG WARENTEST
FOTO: STIFTUNG WARENTEST

Gesund und schlank durch den Tag – herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Woche geschafft und sehen sicherlich erste Erfolge. Sie werden sich heute fitter und vitaler fühlen. Selbst wenn Sie sich nicht jeden Tag an meinen Plan gehalten haben, werden Sie bewusster gegessen haben. Und darauf können Sie aufbauen! Mit einem vollwertigen Frühstück legen Sie heute eine optimale Grundlage für den Tag. Mittags gibt es eine thailändische GemüseNudel-Suppe, die ist schnell zubereitet und wirkt belebend. Falls Sie abends zum Essen eingeladen sind, wählen Sie ein gemüsereiches Gericht. Zu Hause machen Sie sich ein Blech mit Ihrem Lieblingsgemüse, dazu einen leckeren Dip.

Ihr Tagesplan

Morgens: 1 Vollkornbrötchen mit 1 Scheibe Käse, 1 EL Frischkäse mit 1 EL frischen Kräutern oder Frühlingszwiebeln in Röllchen (siehe mittags), 1 gekochtes Ei, dazu reichlich frische Rohkost.

Mittags: Für den Thailändischen Gemüse-Nudel-Topf die Nudeln mit kochendem Wasser übergießen und etwa fünf Minuten quellen lassen, dann abgießen. Bohnen und Zwiebeln waschen. Bohnen je nach Größe halbieren oder ganz lassen. Weißes der Zwiebeln in Ringe, Grün in gröbere Stücke schneiden. Rinderfilet in Streifen schneiden. Ingwer schälen und mit Currypaste und 2 EL Sojasauce verrühren. Fleisch darin marinieren. Kokosmilch und Gemüsebrühe zusammen aufkochen und Bohnen und weiße Teile der Zwiebel darin zehn bis 15 Minuten garen. In den letzten zwei bis drei Minuten Nudeln, Zwiebelgrün und Fleisch samt Marinade zugeben. Nochmals abschmecken und servieren. 

Info: Currypaste und Ingwer heizen ordentlich ein und bringen den Kreislauf in Schwung. Tipp: Erst ganz am Ende abschmecken, denn die Hauptwürze kommt durch die Marinade.

Abends: Ofengemüse (pro Portion) aus 200 g gemischtem Gemüse (zum Beispiel Zucchini, Paprika, Aubergine) und 100 g geschälten und klein gewürfelten Kartoffeln, mariniert in 1 EL Olivenöl, 1 TL Rosmarin, Salz und Pfeffer. Dazu 3 EL Ajvar mit 1 EL Sauerrahm (10 Prozent Fett).

Zutaten

Für 2 Portionen: 120 g Reisbandnudeln, 250 g grüne Bohnen, 1 Bund Frühlingszwiebeln, 200 g Rinderfilet, 1 Stück Ingwer, 1 EL grüne Currypaste, helle Sojasauce, 150 ml Kokosmilch, 300 ml Gemüse- oder Kraftbrühe

Rezept aus: Dagmar von Cramm: „Power-Suppen“, Stiftung Warentest-Verlag. 176 S., 16,90 Euro


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