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Home Sonderthemen Neues aus Peine und Umgebung Vom Christkind und seiner Bedeutung als Geschenkfigur
13:08 27.12.2018
electriceye/Fotolia; Georgii Dolgykh/123RF
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Nordmanntanne oder Fichte? Bienenwachskerzen oder lieber LED-Lichterkette? Kartoffelsalat und Würstchen oder festlicher Gänsebraten? Die Traditionen und Vorlieben rund um das Weihnachtsfest sind verschieden. Doch beim Schenken sind sich viele Menschen einig – ohne Geschenke fehlt etwas.

Quasi als „Ideengeber“ der Geschenktradition gilt der Heilige Nikolaus, Bischof von Myra. Der Legende nach warf er je einen Goldklumpen drei Mädchen durch das geöffnete Fenster zu. Die Drei hätten ohne dieses Geschenk keine Mitgift und daher auch keine Chance auf eine Heirat gehabt, die ihnen ein sittliches Leben ermöglichte. Lange Zeit war der Nikolaus der einzige Gabenbringer, der unerkannt die Kinder beschenkte.

Dies geschah stets an seinem Namenstag, am 6. Dezember und nicht zu Weihnachten. Doch in Folge der Reformation schaffte der Überlieferung nach Martin Luther dieses Schenken am Tag des Nikolaus ab und verlegte es auf Weihnachten. Wer sollte das Schenken von da an übernehmen? Das Christkind!

Zunächst kam es nur bei evangelischen Familien in die Weihnachtsstuben, denn die Katholiken lehnten es als Geschenkfigur zunächst noch ab. Später, als im Krieg 1870/71 katholische Rheinländer an der Seite der evangelischen Preußen gegen Frankreich kämpften und in den Schützengräben Christbäume standen, kam infolge dessen das Christkind als Überbringer von Geschenken auch zu katholischen Kindern.

Wie alt das Christkind ist, ob männlich oder weiblich, ist bis heute nicht festgelegt. Doch es bringt Geschenke, zwar unsichtbar und trotzdem war es gerade da. Weihnachtszauber? Das Glöckchen bimmelt, danach darf das Kind ins Weihnachtszimmer kommen und unter dem Tannenbaum liegen die Geschenke.

Ethnologen schildern das Bedürfnis des Schenkens als ein weltweites Phänomen, das vor allem der Beziehungspflege dienen soll. Geschenke sind dabei fast überall auf der Welt an Rituale wie Geburtsoder Feiertage gebunden – denn Geschenke können Beziehungen, die letztlich nie vollkommen sicher sein können, stabil halten. bik

In diesem Sinne: Schenken Sie mit Bedacht!


Gerade erst ist Winterzeit, doch wie wäre es, jetzt schon an besondere Festivals im Sommer 2019 zu denken? Die Konzertkasse in der Geschäftsstelle der Peiner Allgemeinen Zeitung in der Werderstraße 49 in Peine ist dafür eine gute Adresse. Mit dem „Holi“ und „M’era Luna“ finden zwei Festivals in Hildesheim statt, bei denen es Bands und Interpreten gemeinsam mit den Besuchern richtig krachen lassen.

Die Holi-Festivals schaffen es auf einzigartige Weise, einen Teil der indischen Kultur mitsamt ihrer Lebensfreude in die westliche Gesellschaft Europas zu bringen. Das atemberaubende Farbenschauspiel symbolisiert kulturelle Vielfalt, Freude, gegenseitigen Respekt, Toleranz, begrüßt den Frühling und gastiert am Samstag, 13. Juli 2019, in Hildesheim. Der Ursprung des Festivals findet sich im Hinduismus Nordindiens.

Am „Holi“, dem Tag der Farben, bewerfen und bemalen sich die Menschen mit bunt gefärbtem Mehl und feiern damit nicht nur den Übergang zum Frühling, sondern auch den Sieg des Guten über das Böse. Bands, DJs, Rhythmus und Beat schaffen Party-Atmosphäre, gemeinsame Euphorie und ein Einheitsgefühl!

„M‘era Luna“ ist ein Indie-, Metal- und Gothic-Festival, das am 10. und 11. August 2019, stattfindet. Es werden zirka 25 000 Fans in Hildesheim erwartet. Als Top-Acts sind ASP, VNV Nation und Within Temptation bestätigt. Darüber hinaus sind Combichrist, Mono Inc., Oomph!, Subway To Sally und viele mehr mit dabei. „M‘era Luna“ fand 2000 zum ersten Mal statt. In den vergangenen Jahren waren unter anderem ASP, Apocalyptica, HIM, Hurts, In Extremo, Marilyn Manson, New Model Army, Nightwish, O, Placebo, Rob Zombie, The Sisters of Mercy, Within Temptation und viele mehr am Start.

Das M‘era Luna findet auf dem Gelände einer verlassenen britischen Airbase statt und bietet nicht nur eine erstaunliche Auswahl an Live-Musik-Performances und DJ-Sets, sondern auch interessante Campingplätze, auf denen Tausende von Besuchern in den Nachmittagsstunden feiern. bik

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