Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine

Home Sonderthemen Aus der Geschäftswelt Mit guter Tradition erfolgreich in die Zukunft starten
06:47 26.08.2019
Das neunköpfige Team ist bei vielen Kunden bekannt und beliebt als Ansprechpartner für Transportfragen. Foto: privat

Alvesse. Wer die Zukunft erfolgreich meistern möchte, braucht eine gute Basis. Die hat das Familienunternehmen Stipka. In zweiter Generation führen Tina und Jens Stipka die Spedition und den Brennstoffhandel, der 1959 von Bruno und Inge Stipka gegründet wurde – bis heute am Stammsitz im Alvesser Wiesengrund.

Das Unternehmen punktet vor allem mit Kundenservice und Regionalität. Notfälle beim Kunden werden schnell und unbürokratisch gelöst. „Wenn der Heizöltank leer ist, rücken wir im Notfall auch schon mal sonntags mit dem Kanister an. Unsere Kunden sollen nicht frieren“, bekräftigt Jens Stipka, der stolz berichtet, dass er seine rund 2000 Kunden fast alle persönlich kennt.
          

Diesen Service sucht man bei anonymen Internetanbietern meist vergeblich, auch wenn diese manchmal beim Heizöl vielleicht ein paar Cent günstiger sind. Viele, die hier schlechte Erfahrungen gemacht haben, schätzen jetzt die regionale Verbundenheit der Firma Stipka.
        

Auch die Mitarbeiter sind in der Region bekannt. Kunden sollten ihrem Lieferanten vertrauen können, der zu ihnen ins Haus kommt. Zu 90 Prozent ist dies sowieso der Chef persönlich.

Schon der Firmengründer setzte auf Individualität. Liefertermine wurden schon damals stets mit dem Kundenwunsch abgeglichen. Und darauf wird auch heute noch Wert gelegt. Bei der Firma Stipka, muss man sich keinen Tag freinehmen, nur um auf die Öllieferung zu warten. Auch Lieferungen am späten Nachmittag sind kein Problem.
               

Tina und Jens Stipka freuen sich, dass mit Sohn Jarne schon die dritte Generation in den Startlöchern steht.
Tina und Jens Stipka freuen sich, dass mit Sohn Jarne schon die dritte Generation in den Startlöchern steht.

„Im ländlichen Raum sind Ölheizungen oft die einzige Möglichkeit. Es gibt nicht wie in der Stadt überall Gasanschlüsse. Zudem ist man auf der sicheren Seite und hat bei genügend großen Tanks Wärme für zwei Jahre, ohne dass man einen Engpass befürchten muss“, erklärt Tina Stipka.

Dass das Erdöl bald aufgebraucht sein soll, halten die beiden Unternehmer für unwahrscheinlich. Die Erdölversorgung ist auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Das belegen aktuelle Daten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Deren Auskünften zufolge liegen die sicheren Erdölreserven weltweit bei gut 241 Milliarden Tonnen und sind damit so hoch wie nie zuvor.


„Im ländlichen Raum sind Ölheizungen oft die einzige Möglichkeit. Es gibt nicht wie in der Stadt überall Gasanschlüsse.“

Tina Stipka


„Bei dem heutigen Welterdölverbrauch würden die gesicherten Reserven mehr als 50 Jahre ausreichen. Diese Hochrechnung stellt allerdings immer nur eine Momentaufnahme dar, da die Reichweite der Ölreserven dynamischen Einflüssen unterliegt. Dazu zählen insbesondere der technische Fortschritt, der Rohölpreis und die Erschließung neuer Ölvorkommen.“, sagt Jens Stipka.

Mit moderner Heiztechnik wird das Heizöl heutzutage sogar noch effizienter benutzt, besonders durch das sogenannte Premium Heizöl ecotherm, das eine optimale Verbrennung und somit geringere Heizkosten garantiert. Es hält die Düsen sauber und minimiert das Risiko der Verstopfung. Der thermodynamische Wirkungsgrad ist deutlich erhöht, sodass die Umsetzung von Energie in Wärme verbessert ist. Die optimale Lagerfähigkeit ermöglicht eine langfristige Bevorratung.
            

Ein Transport-Lkw der Firma Stipka aus der guten alten Zeit.
Ein Transport-Lkw der Firma Stipka aus der guten alten Zeit.

„Durch 95 Prozent weniger Sedimente in Tank und Filter reduzieren sich die Wartungskosten. Die Betriebssicherheit ist höher. Tank, Ölleitungen und Pumpe sind besser vor Korrosion geschützt. Für die hohe Qualität steht eine Zertifizierung durch den TÜV“, fasst Jens Stipka weitere Vorteile zusammen.

Das zweite Standbein des Unternehmens, das Jens Stipka 1996 nach dem Tod des Vaters übernahm, ist das Speditionsgeschäft. „Wir haben fünf Fahrzeuge und transportieren Agrargüter wie Dünger und Getreide, aber auch Flüssiges in unseren Tankwagen durch ganz Niedersachsen und darüber hinaus“, berichtet Tina Stipka. Fünf feste Mitarbeiter und fünf Aushilfen sind insbesondere jetzt zur Erntezeit täglich im Einsatz. Auch wenn es dann mal stressig wird, sorgt der Chef immer für ein gutes Betriebsklima und hat ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Fahrer. „Nur so können wir unsere engagierten und qualifizierten Mitarbeiter halten. Das ist uns sehr wichtig! Zum Jubiläum wird es für unsere Mitarbeiter zum Jahresende auch eine große Feier geben. Ohne sie wären wir schließlich nicht seit 60 Jahren erfolgreich am Markt“, sagt Jens Stipka.
          

Der eindrucksvolle Fuhrpark in klassischem Firmen-Blau ist in ganz Niedersachsen und darüber hinaus unterwegs. Fotos (3): privat
Der eindrucksvolle Fuhrpark in klassischem Firmen-Blau ist in ganz Niedersachsen und darüber hinaus unterwegs. Fotos (3): privat

Für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte steht bereits die dritte Generation in den Startlöchern. Sohn Jarne Stipka hilft nach der Schule und in den Ferien im Familienunternehmen mit und hat dabei viel Spaß. „Nach dem Abi möchte ich voraussichtlich etwas im Bereich Wirtschaft studieren und dann hier wahrscheinlich einsteigen“, erklärt der Zwölftklässler.

Expandieren möchten die drei Stipkas aber eher nicht. Gute und bodenständige Leistung soll weiterhin den Geschäftserfolg sichern. „Wir investieren selbstverständlich immer wieder in neue Fahrzeuge und moderne Technik, aber die Größenordnung, die wir jetzt haben, passt auch für die nächsten 60 Jahre“, sind sich Tina und Jens Stipka sicher. nic

Datenschutz