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15:25 15.05.2019
Mit schweren Einkaufstaschen oder einem Tablett in den Händen sind automatisch betätigte Türen eine große Erleichterung. Foto: djd/Hörmann

Die Gesellschaft altert – doch seniorengerechter Wohnraum ist weiterhin Mangelware. Vor allem barrierefreie Einbauten, von der bodenebenen Dusche bis zur rollstuhlgerechten Küche, können den Alltag erheblich vereinfachen, wenn mit zunehmendem Alter die Beweglichkeit nachlässt.

Doch nicht nur für Menschen mit Behinderung oder für Senioren, sondern beispielsweise auch für Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit schweren Taschen in den Händen kann ein barrierefreies Zuhause eine große Erleichterung darstellen. Darunter fallen etwa auch Innenraumtüren mit einem Antrieb, die sich wie von selbst öffnen und schließen.

Nachrüstung im Eigenheim oder der Mietwohnung möglich

Wie so viele Lösungen lassen sich solche vielfach und einfach nachrüsten, auch in älteren Gebäuden. Selbst in Mietwohnungen ist dies beispielsweise mit dem Innentürantrieb PortaMatic von Hörmann möglich. Dazu wird die Gleitschiene einfach auf das Türblatt aufgeklebt, später lässt sie sich bei Bedarf wieder rückstandslos entfernen.

Angeschlossen wird der Antrieb an eine übliche Steckdose. Im Neubau kann das Kabel natürlich unter Putz gelegt werden.

Mit dem Antrieb lassen sich Innentüren per Taster an der Wand, Funkhandsender oder mit der passenden App des Herstellers automatisch öffnen und schließen. Von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT) wurde das System als bislang einziger Türantrieb geprüft und für gut befunden.

Barrierefreiheit soll für möglichst viele Menschen erschwinglich sein. So sind hohe Folgekosten durch einen automatischen Türantrieb nicht zu befürchten. Die Stromkosten etwa belaufen sich auf durchschnittlich weniger als drei Euro im Jahr.

Zuschüsse für barrierefreies Umbauen nutzen

Teils sind sogar finanzielle Zuschüsse möglich: „Auf Antrag übernimmt die Pflegeversicherung bis zu 100 Prozent der Kosten, sofern man einen Pflegegrad hat. Vor der Nachrüstung empfiehlt es sich, dazu Informationen bei der Pflegeversicherung einzuholen“, sagt Hörmann-Türexperte Uwe Humann.

Praktisch für den Alltag sind einige weitere Funktionen des Türantriebs: So erhellt die integrierte LED-Beleuchtung bei Dunkelheit den Weg und ein akustisches Signal weist auf die Türbewegung hin. (djd)


Für jeden Handybesitzer ist es quasi eine Horrorvorstellung: Das Telefon rutscht beim Verlassen des Hauses aus der Hand und landet mitten in der Regenpfütze. Funktioniert es anschließend noch – oder sind Fotos, Kontakte und Notizen möglicherweise für immer verloren? Viele Handys reagieren beim Fall aus einer gewissen Höhe aber nicht nur auf die Feuchtigkeit allergisch. Auch die Hardware nimmt Schaden. Besonders Senioren sollten beim Kauf ihres Mobiltelefons auf eine gute Verarbeitung achten: Denn ältere Menschen gehen zwar besonders achtsam mit ihren Geräten um, leiden aber häufig unter zitternden Händen oder können schlecht greifen. Empfehlenswert speziell für Senioren sind daher beispielsweise besonders robuste Klapphandys, bei denen der Bildschirm innen liegt.

Seniorenhandys sollten zudem mit einem Notfallknopf ausgestattet sein, Hilfe kann so mit einem schnellen Druck auf den Knopf an der Außenhülle herbeigeholt werden. (djd)

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