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11:14 12.04.2021
Die Profiltiefe ist das A und O für die Fahrsicherheit. Foto: ProMotor/Timo Volz

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und kontinuierlich steigende Temperaturen: Schon vor dem offiziellen Start hat sich der Frühling bereits mehrfach von seiner besten Seite gezeigt. Gründe genug für Autofahrer, sich um die Bereifung ihrer Fahrzeuge zu kümmern. Zumal eine alte Faustregel ohnehin besagt: „Von O bis O“ – also von Oktober bis Ostern – sollten die Winterreifen nur gefahren werden. Ab Frühjahr sind Sommerreifen die richtige Wahl. Daher sollten Autofahrer schnellstmöglich einen entsprechenden Werkstatt-Termin vereinbaren, denn unter Coronabedingungen könnten in der „Reifenwechsel-Hochsaison“ zusätzliche Wartezeiten für die Umrüstung entstehen.

Angepasste Materialmischung

Ebenso wie bei Menschen, die in der wärmeren Jahreszeit von Wintertretern auf leichteres Schuhwerk umsteigen, gilt auch bei Autos der Grundsatz, die Winterpneus gegen passende Sommerbereifung auszutauschen. Grund dafür ist vor allem eine höhere Fahrsicherheit, denn: Durch die veränderte Materialmischung bei den Sommerreifen sind deutlich kürzere Bremswege als bei Winterreifen garantiert. Aber auch gegenüber den zunehmend beliebten Ganzjahresreifen haben die Sommerspezialisten bei Reifenexperten die Nase vorn: Betrachtet man etwa die in einschlägigen Reifentests erzielten Ergebnisse hinsichtlich Aquaplaning, Nass- und Trockenbremsen im Durchschnitt, liegen die mitgetesteten Sommerreifen zum Teil deutlich besser als die Ganzjahresreifen.

Regelmäßiger Reifencheck

Grundsätzlich seien Ganzjahresreifen kein „Rundum-Sorglos-Paket“, jedenfalls nicht für Autofahrer, die Wert auf größtmögliche Fahrsicherheit legen. Im Gegenteil: Da die Allrounder eben nicht wie Sommer- oder Winterreifen beim jährlichen Umrüst-Termin automatisch auf ihren Zustand und ihre Verkehrstauglichkeit geprüft werden, sollten deren Nutzer selbst dafür Sorge tragen, dass sie mindestens einmal im Jahr vom Fachmann gecheckt werden. Zahlreiche Experten empfehlen sogar halbjährliche Reifenchecks.

Bleibende Schäden

„Ausschlaggebend für die Reifensicherheit sind der richtige Reifenluftdruck, eine ausreichende Profiltiefe – im Sommer für optimale Fahrsicherheit mindestens drei Millimeter -, ein Reifenalter von höchstens zehn Jahren und die Freiheit von An- oder Einfahrschäden“, erläutern Reifenexperten. Schließlich seien das Durchfahren von Schlaglöchern oder ein Schleifen an der Bordsteinkante meist schnell vergessen, doch an den Reifen blieben Sicherheitsmängel in Form von Unwuchten oder Materialschäden. Und die sollten in jedem Fall beseitigt werden, damit Autofahrer jederzeit sicher unterwegs sind.

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