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11:12 25.08.2020
Geselligkeit spielt bei der Junggesellschaft eine wichtige Rolle.Geselligkeit spielt bei der Junggesellschaft eine wichtige Rolle.

Hohenhameln. Ein wichtiger Beitrag zum dörflichen Zusammenleben: Die Junggesellschaft Hohenhameln von 1854 stellt das Schützenfest, die Fastnacht sowie das Oktoberfest auf die Beine und unterstützt weitere Aktionen im Ort. „Wir legen dabei großen Wert auf Traditionen“, betont Alexander Both, Präsident der Junggesellschaft Hohenhameln. 35 Mitglieder zwischen 16 und 40 Jahren zählt die Junggesellschaft. „Wir haben eine tolle Gemeinschaft“, hebt Alexander Both den engen Zusammenhalt hervor. „Wir feiern auch gemeinsam sehr gern. Es macht einfach Spaß, dabei zu sein. Man schließt bei uns auch schnell neue Freundschaften. Neue Mitglieder, die wir am Rosenmontag bei uns aufnehmen, sind bei uns herzlich willkommen. Uns hat es richtig getroffen, dass wir unser Schützenfest und auch unser Oktoberfest coronabedingt kurzfristig in diesem Jahr absagen mussten. Und so wie uns ging es vielen Bürgern und natürlich auch dem Festwirt sowie den Schaustellern. Aber es gab leider keine Alternative dazu.“

Die Mitglieder der Junggesellschaft blicken nun optimistisch aufs nächste Jahr. „Wir hoffen, dass wir das Schützenfest am zweiten Wochenende im Juli und das Oktoberfest am 18. September 2021 durchführen können“, sagt Alexander Both. „Wir stecken schon mitten in den Planungen und möchten den Bürgern wieder ein buntes und schönes Schützenfest bieten.“


Der Ort Hohenhameln und die Junggesellschaft haben eine spezielle Gemeinsamkeit: In beiden Fällen lässt sich das tatsächliche Alter nicht genau ermitteln. In der Chronik der Junggesellschaft heißt es: „Die älteste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1146. Dabei handelt es sich um eine Landüberschreibung des Bischofs Bernhard, in der geschrieben steht: „In Sutherem (iuxta Hamele)“, was übersetzt auf Hochdeutsch „in Soßmar bei Hohenhameln“ heißt. Hohenhameln muss bereits damals ein bedeutender Ort gewesen sein, und das Gründungsjahr muss weit vor dieser urkundlichen Erwähnung liegen. So ähnlich mag es sich auch mit dem Alter der Hohenhamelner Junggesellschaft verhalten. Aus der Inschrift der Fahne geht hervor, dass die Gründung im Jahre 1854 war.

Aus der Gemeinschaft junger unverheirateter Burschen, denen die Geselligkeit am Herzen lag, ist im Laufe der Zeit die Hohenhamelner Junggesellschaft hervorgegangen. Seit 1953 ist als Vereinskleidung eine weiße Jacke festgeschrieben, um bei Umzügen. Wie beim Schützenfest, ein einheitliches Bild zu geben. Seit dem Jahr 1978 wird das Vereinsabzeichen an der Jacke getragen, um nicht in ständiger Verwechslung mit Kellnern zu unterliegen. Die Junggesellschaft wurde gegründet um „Feste” zu feiern! Denn in Punkt 4 der Statuten von 1953 steht: „Die Hohenhamelner Junggesellschaft ist kein eingetragener Verein, sondern eine Vereinigung von Junggesellen in einer Festgemeinschaft.” Und dies hat noch immer Bestand. Vergleicht man die aktuellen Statuten von 2011 mit denen von 1953, so kann man feststellen, dass sich die Werte der Gründungszeit durchgesetzt und noch immer ihre Gültigkeit haben. Die Junggesellschaft verfolgt zum Beispiel keine politischen und konfessionellen Ziele. Wert wird auf die Traditionen und deren Erhaltung gesetzt.“

  

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