Menü
Anmelden
Wetter Regen
14°/9°Regen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine

Home Sonderthemen Sport/Vereinsleben Bewegung schützt vor vielen Krankheiten
09:30 06.03.2020
PhysioFIT-Mitinhaber Uwe Hübner, Osteopath und Physiotherapeut im Therapie-Centrum West, äußert sich im PAZ-Interview zur Bedeutung von Bewegung und Training für die gezielte Gesundheitsvorsorge.

Herr Hübner, im Frühjahr fangen viele Menschen verstärkt an, sich draußen zu bewegen und Sport zu treiben. Was ist aus medizinischer Sicht daran positiv, wogegen kann körperliche Fitness schützen?

Regelmäßige Bewegung mit moderater Intensität senkt nachweisbar das Risiko zahlreicher chronischer Erkrankungen. Zudem verbessert sie die psychische Gesundheit und trägt zum Erhalt der Selbstständigkeit im Alter bei.

Ist das auch für Menschen mit einer chronischen Krankheit empfehlenswert? Sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden?

Bei den meisten Erkrankungen ist gezielte Bewegung eine sehr sinnvolle und effektive Therapiemaßnahme. Je nach Schwere der Erkrankung, Alter oder allgemeinem Gesundheitszustand kann sie alleine oder als Ergänzung zu anderen Therapieformen eingesetzt werden. Bei chronisch Kranken und bei Neu- bzw. Wiedereinsteigern empfiehlt sich eine sportmedizinische Untersuchung, um eventuelle Kontraindikationen auszuschließen und optimale Intensität festzulegen.

Welche Beschwerden oder Erkrankungen sind denn besonders gut mit Bewegung therapierbar? Welche Sportarten wären empfehlenswert, welche nicht?

Die meisten PhysioFIT-Neumitglieder suchen uns wegen akuter oder chronischer Rücken- oder Gelenkbeschwerden auf. Hier gibt es mittlerweile sehr effektive Trainingskonzepte, die sich auch mit einem kleinen Zeitbudget realisieren lassen.

Die positiven Effekte sind mittlerweile auch bei den häufigsten chronischen Erkrankungen sehr gut erforscht. So hat sich Bewegung auch bei Diabetes, Rückenleiden, Bluthochdruck oder stabilen Herz-Kreislauf-Erkrankungen als sehr effektiv erwiesen. Sogar bei bestimmten Tumorerkrankungen kann Bewegung gegen Rezidive prophylaktisch wirken. Bewegung mit moderater Intensität beeinflusst allerdings nicht nur klinische Werte günstig; mindestens genauso wichtig sind mentale und psychische Effekte, wie zum Beispiel eine Verbesserung der häufig eingeschränkten Lebensqualität.

Welche Sportarten im Einzelnen empfehlenswert sind, hängt von vielen Faktoren wie zum Beispiel Gesundheitszustand, Alter oder individuellen Präferenzen ab und sollte im Idealfall in der sportmedizinischen Beratung geklärt werden. Einseitige Sportarten, in denen sich bestimmte Bewegungsmuster häufig wiederholen, sind meist nicht empfehlenswert.

In welchen Fällen sind denn eher moderate körperliche Aktivitäten angezeigt? Gibt es Altersgrenzen?

Auch moderate körperliche Aktivitäten sind gesundheitswirksam. Gerade bei Neu- oder Wiedereinsteigern empfiehlt sich diese Intensität. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Bewegung nicht unbedingt intensiv sein muss, um die Gesundheit zu stärken. Zudem gibt es Hinweise dafür, dass frühere Sportmuffel ihre Aktivität eher aufrechterhalten, wenn diese von moderater Intensität ist. Altersgrenzen gibt es keine. Es ist nie zu spät anzufangen! Studien zeigen, dass selbst im hohen Alter aufgenommene körperliche Aktivität die Sterblichkeit senken kann.

Wie ist eigentlich der zunehmende Bewegungsmangel erklärbar?

Bewegungsmangel hat sicher unterschiedliche Gründe. Der Mensch ist von Natur aus auf Bewegung ausgelegt. Früher war es allerdings eher eine Notwendigkeit, sich zu bewegen. Mit zunehmender Modernisierung und auch Digitalisierung hat sich unser Leben jedoch bereits enorm verändert, und wir sind zu einer sitzenden Gesellschaft geworden. Gerade daher sind ein bewegter Ausgleich und gezieltes Ausgleichstraining unglaublich sinnvoll geworden. Interview: Birthe Kußroll-Ihle



Maik Höhne, Ralf Klemm, Klaus Pölka, Moritz Meier und Jan Peter Werner.

Motivation zum Mitmachen
Wir übernehmen Vorbildfunktion für eine bewegte Gesellschaft.

Wunsch-Schrittziel
250.000 Schritte als TEAM – circa 50.000 Schritte pro „Kerl“.

So wird das Ziel erreicht
Sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Training für das Deutsche Sportabzeichen, Tischtennis, Fußball, Disc Golfen, Bewegen nach und bei der Arbeit für eine „Bewegte Gesellschaft“.



Tobias Jaeckel, Daniela Meitzner, Daniel Block, Marcus Stucke und Patrick Harms.

Motivation zum Mitmachen
Wie im Triathlon: Jeder möchte auch innerhalb des Teams ganz nach vorn und seinen Beitrag leisten! Wir sind Team!

Wunsch-Schrittziel
So viel wie möglich!

So wird das Ziel erreicht
Bewegung, Bewegung, Bewegung.



Volker Rautmann, Silke Jacke, Sjambina Mauersberger und Uwe Mauersberger. Auf dem Foto fehlt leider Anette Fahrenson.

Motivation zum Mitmachen
Preisgeld für unser „Fest der Dörfer!“ am 3. Oktober 2020.

Wunsch-Schrittziel
10.000 Schritte pro Tag!

So wird das Ziel erreicht
Treffen und laufen, wir wollen keinen im Auto sehen!



Katrin Behrens, Manuela Schneider, Imke Grotewold, Ute Lüddecke und Margret Homann.

Motivation zum Mitmachen
Fitbleiben fürs Ehrenamt.

Wunsch-Schrittziel
56.000 Schritte.

So wird das Ziel erreicht
Arbeiten in der Natur, Hunderunde, mit dem Rad zur Arbeit und unterwegs fürs Ehrenamt!



Rainer Haase, Tanja Grigas, Stefanie Baars, Finn Rohde und Hussein El-Bardan.

Motivation zum Mitmachen
Hussein versucht, Finn zu schlagen. Steffi versucht, Tanja zu schlagen. Rainer ist dabei.

Wunsch-Schrittziel
100.000 – pro Tag 10.000.

So wird das Ziel erreicht
Durch Wettkampfgeist und regelmäßiges Training!



Marius Olbrich, Luca Labenz, Larissa Thieltges, Petra Riedel und Michel Becker.

Motivation zum Mitmachen
Teamstärkung und Antworten auf die Fragen: Was schaffe ich wirklich in einer Woche?! Wo sind meine Grenzen?

Wunsch-Schrittziel
Mindestens 20.000 Schritte am Tag! Circa 140.000 durchschnittlich die Woche.

So wird das Ziel erreicht
Zu Fuß zur Arbeit – Ilsede – Peine. Das Fahrrad und das Auto stehen lassen!
      

4
/
4
Datenschutz