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Home Sonderthemen Sonstiges Neue Art der Erinnerung
10:08 18.11.2019
In das Schmuckstück wird ein Haar oder eine Blüte unauffällig eingeschlossen – so trägt man die Erinnerung an Verstorbene stets bei sich. Foto: djd/www.nanogermany.de

Was bleibt, wenn ein geliebter Mensch stirbt? Immer mehr Angehörige verzichten auf ein Grab auf dem Friedhof, zu dem man ab und zu Blumen bringen kann. So steigt die Zahl anonymer Rasengräber und auch die Bestattung in Friedwäldern oder das Verstreuen der Asche im Meer nimmt zu. Doch es gibt noch weitere Unterschiede zu früher. Volkskundler Professor Norbert Fischer von der Uni Hamburg stellt einen klaren Wandel fest. Er spricht von einer neuen kreativen Trauerkultur, in der es auf andere Weise als früher darum geht, Sterben, Tod und Trauer als Bestandteil des eigenen Lebens zu betrachten.
  

Den Verstorbenen bei sich tragen

Wer trauert, trägt zum Beispiel Schmuckstücke, in die Haare oder Asche des Verstorbenen, aber auch Blüten in eine unsichtbare Kammer eingeschlossen sind - hergestellt etwa vom Familienunternehmen Nano Solutions. Dieser Vorgang kann auch mit den Hinterbliebenen als eine Art Zeremonie stattfinden, als ein zusätzlicher Moment der Trauerbewältigung. Nach dem Verschließen kann das Schmuckstück nie wieder geöffnet werden - Informationen dazu bietet www.nanogermany.de. Für Schmuckanhänger mit Fingerabdrücken des Verstorbenen werden diese vom Bestatter mit einem Spezialverfahren ohne Farbrückstände abgenommen; die Daten sind digital oder per Post zu übermitteln. Ein kleines Schmuckstück, auf das mit einem Laser der Fingerabdruck aufgetragen wurde, wird ebenfalls gern dezent am Arm oder um den Hals getragen. Immer mehr Bestatter bieten diese Möglichkeit zur Trauerbewältigung an.

Musik hören, Licht entzünden

Der Erinnerungsschmuck ist eine weitere private Facette in der Reihe individueller Rituale, die Trauernden heutzutage den Abschied erleichtern können. Nach dem Motto: Das Leben geht weiter, aber ein Teil des Verstorbenen ist immer bei mir. Hilfreich kann es zum Beispiel auch sein, die Lieblingsschallplatte des Verstorbenen gemeinsam zu hören oder ein Licht am Haus des Toten zu entzünden. (djd)


Stiftung Warentest/Finanztest untersuchte erstmals Dauergrabpflege-Verträge mit sehr zufriedenstellendem Ergebnis! Im Fokus der Testung standen das Preis-Leistung-Verhältnis, der Umgang mit den eingezahlten Kundengeldern und die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von zehn unterschiedlichen Dauergrabpflegeorganisationen. Darunter auch die Treu-handstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen/Sachsen-Anhalt GmbH. Ausgabe 1/2019 der Stiftung Wartentest/ Finanztest offenbart: Dauergrabpflege-Verträge kann man für sich selbst oder für verstorbene Angehörige abschließen. Sie werden deutsch-landweit von zahlreichen Friedhofsgärtnereien angeboten und können einzelne Punkte beinhalten – beispielsweise die erstmalige Grabgestaltung, die saisonale Bepflanzung, besondere Gestecke zum Todestag oder Totengedenktagen – oder ein Paket zur kontinuierlichen Grab-pflege umfassen. Die Stärke eines Dauergrabpflege-Vertrags: Er ist so individuell wie die Menschen, die ihn abschließen. Die gewünschten Dienstleistungen werden schriftlich in einem Vertrag zur Dauergrabpflege festgehalten, den der Kunde direkt mit der Friedhofsgärtnerei seines Vertrauens abschließt sowie mit einer regionalen Dauergrabpflegeorganisation. Zu den Aufgaben der regionalen Dauergrabpflegeorganisation gehört es, das als Einmalbetrag gezahlte Geld sicher anzulegen und zu verwalten sowie zu kontrollieren, ob die vereinbarten Dienstleistungen vertragsgemäß ausgeführt werden.

Pluspunkte: Grabkontrolle und sichere Geldanlage

Dauergrabpflegeorganisationen beauftragen Grabkontrolleure, die regelmäßig und konsequent die Arbeit der Friedhofsgärtner überprüfen und dokumentieren. So wird sichergestellt, dass die vereinbarten Dienstleistungen im Sinne des Kunden zuverlässig erbracht werden. Damit die Dauergrabpflegeorganisationen ihre Geschäftstätigkeit erfüllen können, entnehmen sie jährlich Geld aus den Erträgen, die durch Geldanlage der Kundengelder erwirtschaftet werden. Zusätzlich dazu fallen bei Vertragsabschluss einmalig fünf Prozent für Verwaltungskosten an. Auch Stiftung Warentest/Finanztest bestätigt: „Das Geld der Kunden ist dort sicher“. Eingezahlte Kundengelder werden streng getrennt vom Vermögen der Dauergrabpflegeorganisationen geführt – und zwar auf gesonderten Treuhandkonten. Einen Insolvenzschutz bieten alle getesteten Einrichtungen.

Zuverlässige Partner für Vorsorge im Sterbefall

Dauergrabpflegeorganisationen bieten noch mehr: Neben den Dauergrabpflege-Verträgen werden auch Vorsorgeleistungen für Bestattungen sowie Grabmale geboten. Dauergrabpflegeorganisationen verstehen sich somit als zuverlässiger Partner an der Seite ihrer Kunden in allen Belangen der Vorsorge im Sterbefall. Informationen zu den Dienstleistungsangeboten finden Sie im Internet unter www.treuhandstelle.info oder auf telefonische Nachfrage unter 0511 326711. Das ausführliche Testergebnis und weitere Informationen finden Sie in der Ausgabe 1/2019 der Stiftung Warentest/Finanztest auf den Seiten 36 bis 39.

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