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18:11 27.05.2019
Fingerhut Haus steht für ökologisches und nachhaltiges Bauen. Fotos: privat
LVM - Stefan Schiffelholz
Oralchirurgie Am Herzberg - Implantologie und Parodontologie
Dr. Caroline Knieling
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Eine Implantatbehandlung ist mehr als nur eine Lösung zur Zahnrestauration – sie kann die Lebensqualität verbessern und ist ein zertifizierter Tätigkeitsschwerpunkt des Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgs Arash Aref und der Fachzahnärztin Dina Gisvalinova, die beide in der MKG am Marktplatz, der Praxis für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Peine, praktizieren.

Technisch gesehen ist ein Zahnimplantat ein kleiner, aber sehr fester Stift aus biokompatiblen Metallen oder Keramiken. Es wird unter örtlicher Betäubung an der Stelle der fehlenden Zahnwurzel in den Kieferknochen eingesetzt und dient dem Zahn als Stütze. Die Behandlung mit Zahnimplantaten entspricht einer langfristigen Versorgung nach dem heutigen Stand der Technik, die alle Indikationen abdecken kann. Zahnimplantate wurden wissenschaftlich getestet und seit drei Jahrzehnten von Zahnärzten und Chirurgen auf der ganzen Welt eingesetzt.

„Die Einheilzeit dauert in der Regel zwischen ein paar Wochen und einigen Monaten. Idealerweise wächst während dieses Zeitraums der Knochen um das Implantat und verbindet sich mit der Implantatoberfläche“, sagt Aref. Eine gute Mundhygiene ist in dieser Phase der Behandlung unerlässlich. Nach der Einheilung dient diese künstliche Zahnwurzel als Basis zur Befestigung von Einzelkronen, mehrgliedrigen Brücken oder einer Zahnvollprothese.

Pfeiffer + Platen Zahnärzte

Neben der herkömmlichen Implantatversorgung sind spezielle neue Implantate für die Sofortversorgung auf den Markt gebracht worden. Dadurch benötigt der Patient weniger Termine beim Implantologen und die Behandlungszeiten verkürzen sich. Außerdem ist die Abheilungszeit kürzer als bei der konservativen Behandlungsmethode. „Welche Behandlung für den einzelnen Patienten am besten geeignet ist, erörtern wir genau im Aufklärungsgespräch mit dem Patienten“, so Aref.

MKG am Marktplatz

Agenturinhaber Stefan Schiffelholz berät, wenn es um Zahnersatz-Zusatzversicherungen geht. Foto: privat
Agenturinhaber Stefan Schiffelholz berät, wenn es um Zahnersatz-Zusatzversicherungen geht. Foto: privat

Zahnarzt Ghais Issa legt großen Wert auf Patientengespräche. Foto: privat
Zahnarzt Ghais Issa legt großen Wert auf Patientengespräche. Foto: privat

Patienten als auch Behandler schätzen den Wert und die Möglichkeit von Implantaten, die heute längst zur zahnärztlichen Routine gehören. Doch Spätkomplikationen, wie die Periimplantitis, können den Implantaterhalt gefährden. Entzündungen des Implantat umgebenden Zahnfleisches sowie der Knochensubstanz, in welche die Implantatschraube eingesetzt wurde, haben Folgen: „Die Schleimhaut und Knochen bilden sich zurück, das Implantat hat keinen festen Halt mehr und droht verloren zu gehen. Die Erkrankung ähnelt einer Parodontitis bei natürlichen Zähnen“, erklärt Zahnarzt Ghais Issa. Er führt die Praxis für Oralchirurgie am Herzberg und ist auf Implantologie und Paradontologie spezialisiert.

Über dem Implantat liegen die Schleimhaut und beispielsweise Kronen oder Prothesen. Genau wie bei den natürlichen Zähnen lagern sich auch am implantatgetragenen Zahnersatz Zahnbeläge ab. Diese bestehen aus Speiseresten und Bakterien, man spricht von Plaque. Diese bakteriellen Zahnbeläge können eine Parodontitis bzw. eine Periimplantitis auslösen. Issa empfiehlt Patienten, bei denen ein Implantat getragener Zahnersatz geplant ist, zuvor den Restzahnbestand parodontal sanieren zu lassen. Zudem hält er es für wichtig, nach erfolgter Implantation, dieses regelmäßig zu kontrollieren, um periimplantären Entzündungen vorzubeugen oder diese früh zu erkennen. Denn unbehandelt führt eine Periimplantitis zum Verlust des kostbaren Implantats. Diverse Faktoren wie beispielsweise Rauchen, Stress oder hormonelle Veränderungen erhöhen die Gefahr für eine Periimplantitis. Zudem gelten allgemeine Krankheiten wie Diabetes, Immunerkrankungen oder Osteoporose als Risikofaktoren.

„Gründliche Reinigung, die richtige Mundhygiene und eine konsequente Nachsorge mit regelmäßiger Entfernung von Plaque und Zahnstein sind entscheidende Faktoren für die Langlebigkeit von Implantaten und beugen einer Periimplantitis vor“, so der Zahnarzt. Das langfristige Ziel dabei ist es, das Zahnbett um den Zahnersatz herum entzündungsfrei zu halten, um die Kaufunktion und Ästhetik dauerhaft zu sichern. Er empfiehlt, bereits bei ersten Anzeichen oder Zahnfleischveränderungen einen Zahnarzt aufzusuchen. bik

Karola Platen und Thomas Pfeiffer sorgen für ein hohes Maß an Lebensqualität. Foto: Archiv
Karola Platen und Thomas Pfeiffer sorgen für ein hohes Maß an Lebensqualität. Foto: Archiv

Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel mit meist schraubenförmigem Aussehen. Eingepflanzt in den Kiefer, ersetzt es eine verloren gegangene Zahnwurzel und übernimmt ihre Funktion.

Am Implantat wird ein Verbindungsstück und darauf – im sichtbaren Bereich – die künstliche Zahnkrone befestigt. „Damit die Operation möglichst sanft und schonend abläuft und gute Planungs- und Operationsergebnisse erzielt werden, sollte vor der Behandlung eine 3-D-Diagnostik erfolgen“, verdeutlicht Karola Platen, Zahnärztin aus der Praxis Pfeiffer und Platen in Peine und fügt hinzu: „Mit diesen Daten lässt sich die Implantation vollständig am Computer planen und der Eingriff auf das absolute Minimum reduzieren.“

Patienten legen aber am besten nicht nur Wert auf eine gute technische Ausstattung der Praxis, sondern auch auf das Nachsorgekonzept. So gehören regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen mindestens zwei Mal jährlich ebenso dazu wie eine gründliche Anleitung zur richtigen Zahnpflege im eigenen Badezimmer. So profitieren Patienten viele Jahre von ihren künstlichen Zahnwurzeln. bik

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