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Home Sonderthemen Haus&Garten Langfinger müssen draußen bleiben
15:01 08.04.2019
Ungebetene Gäste lassen von ihrem Vorhaben meist ab, wenn sie auf eine widerstandsfähige Sicherheitsausstattung stoßen. Foto: djd/SIEGENIA-AUBI KG

Langfinger mögen es, wenn die Dämmerung früh einsetzt und sie im Schutz der Dunkelheit aktiv werden können. Die meisten Einbrüche finden Polizeistudien zufolge deshalb zwischen November und März statt. In fast 80 Prozent der Fälle verschaffen sich Einbrecher durch das Aufhebeln von Fenstern, Türen und Schiebeelementen Zutritt zum Gebäude. Oft reichen einfache Werkzeuge, um in wenigen Sekunden nach drinnen zu gelangen. Wer auf eine widerstandsfähige Sicherheitsausstattung achtet, ist jedoch vor ungebetenen Gästen geschützt und kann sich zu Hause geborgen fühlen.

Massiver Widerstand bei Aufhebelversuchen

Gerade beim Fenster, in der Regel Schwachstelle Nummer eins, kommt es auf eine gute Schutzwirkung an. Besonders wichtig sind die Beschläge, also die Komponenten, mit deren Hilfe sich die Fenster öffnen und schließen lassen. Experten empfehlen eine Ausführung gemäß der Widerstandsklasse RC2: Bei einem Aufhebelversuch bietet das Element mindestens drei Minuten lang Schutz vor Schraubenziehern, Zangen und Keilen. Danach lassen die meisten Einbrecher von ihrem Vorhaben ab. Sind die Fenster noch zu neu für einen Kompletttausch, ist auch eine Nachrüstung möglich. Die „Titan“-Beschläge von Siegenia etwa sind in den Fenstern zahlreicher namhafter Hersteller zu finden, neben der hohen Einbruchhemmung lassen sie sich leichtgängig bedienen. Ihre Wirkung verdanken sie speziellen Sicherheitsbolzen aus Stahl, die sich rund um den Fensterflügel beim Schließen im Rahmen versenken. So leisten sie bei Aufhebelversuchen massiven Widerstand.

Sicherheit für Schiebetüren und Haustüren

Auch bei Schiebetüren sind Sicherheitsbeschläge das beste Mittel gegen Einbrüche. Beim Schließen schieben sich zwei stabile Riegelbolzen auf der Griffseite in die dazugehörigen Schließbleche im Rahmen und minimieren den Spalt, den Diebe zum Ansetzen eines Hebels brauchen. Dieser Grundschutz lässt sich bis zur Widerstandsklasse RC 3 verbessern - das sind fünf Minuten, in denen sich die Täter vergeblich abmühen. Sowohl für die manuelle Bedienung der Hebe-Schiebe-Tür als auch für die bequeme Steuerung per Knopfdruck gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Mehr Informationen und qualifizierte Anbieter in der Nähe findet man unter www.siegenia.com. Für die nötige Robustheit der Haustür schließlich können Mehrfachverriegelungen aus Stahl des Tochterunternehmens KFV sorgen: Bis zu vier zusätzliche Sicherheitselemente greifen beim Schließen ins Türblatt ein. Je nach Modell verriegelt sich die Tür per Schlüssel, Türdrücker oder automatisch nach dem Zuziehen. (djd)

Der Vorteil von leicht überrollbaren Schwellen liegt auf der Hand. Foto: epr/ift Rosenheim
Der Vorteil von leicht überrollbaren Schwellen liegt auf der Hand. Foto: epr/ift Rosenheim

Jeder, der einmal aufgrund einer Verletzung mit Krücken zu kämpfen hatte, weiß, dass schon die kleinste Schwelle zum unüberwindbaren Hindernis werden kann. Wie ein Leben im Alter mit Rollstuhl oder Rollator aussehen könnte, ahnt man nur. Deshalb sollte das Thema Barrierefreiheit schon bei der Planung von Neubauten und bei der Sanierung berücksichtigt werden. Die wenigsten Bauherren haben dabei aber die leichte Überrollbarkeit von Türschwellen oder die richtige Gestaltung von Fenstern auf dem Zettel. So mancher gibt sich vielleicht der Vorstellung hin, später einmal in eine entsprechend ausgestattete Wohnung umzuziehen – nur sind solche Alterssitze rar. Wer also bei Bauvorhaben oder Sanierungsplänen auf Barrierefreiheit setzt, muss die Regelungen der nationalen DIN-Norm 18040 beachten.

Hinweise zur praktischen Umsetzung bietet die neue ift-Fachinformation BA-02/1 „Empfehlungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Wohnungsbau mit Fenstern und Türen“, die konkrete und wertvolle Praxistipps für die Planung, Ausschreibung und Ausführung von Wohngebäuden enthält. Die Publikation ist unter www.ift-rosenheim.de/shop/fachinformationen erhältlich. (epr)

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