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Home Sonderthemen Haus&Garten Kurz notiert
10:11 07.03.2019

Das Verwaltungsgericht Göttingen hat am 6. November 2018 (Az. 3 A 248/17) entschieden, dass die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) von Hausbesitzern nicht verlangen dürfen, ihre Hausanschlüsse zu 100 Prozent dicht zu sanieren. Kommunale Satzungen dürften nur Anforderungen stellen, um zu vermeiden, dass der Betrieb des öffentlichen Abwasserbeseitigungssystems erschwert oder beeinträchtigt wird. Daher seien die GEB nicht berechtigt, eine absolute Dichtheit der privaten Grundstücksentwässerungsanlagen zu fordern. Aus technischen Gründen lasse es sich gar nicht vermeiden, dass Grund- und Niederschlagswasser in geringem Umfang in die Schmutzwasserkanäle eindringt. Und schließlich seien noch nicht einmal die GEB in der Lage, ihr eigenes Kanalnetz zu 100 Prozent dicht zu halten. Außerdem müssen die GEB Undichtigkeiten gegenüber den Hausbesitzern nachweisen. Quelle: H + G Göttingen e. V.


2018 wurden in Deutschland 274.600 neue Wohnungen gebaut, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 1,3 Prozent. Der Anstieg geht ausschließlich auf die Zunahme der Baugenehmigungen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zurück.


Mit 2.867.500 Studentinnen und Studenten im Wintersemester 2018/2019 an deutschen Hochschulen wurde die Rekordzahl des Vorjahres noch einmal um 22.600 (+ 0,8 Prozent) übertroffen. Quelle: StBa


Nach dem zum 01.01.2019 in Kraft getretenen Mietrechtsanpassungsgesetz kann der Vermieter bei einer Modernisierungsmieterhöhung statt bisher 11 Prozent nur noch 8 Prozent pro Jahr im Rahmen der Modernisierungsmieterhöhung berücksichtigen. Bei einer Investitionshöhe von bis zu 10.000 Euro sind Ankündigung und Berechnung der Mieterhöhung nunmehr in einem vereinfachten Verfahren möglich. Dafür werden Kosten, die als Erhaltungsmaßnahmen erforderlich gewesen wären, pauschal mit 30 Prozent abgezogen. Kündigt der Vermieter die Mieterhöhung an, bedarf es keiner Aussage zu den zukünftigen Betriebskosten mehr, wenn er angibt, dass er von dem einfachen Verfahren Gebrauch gemacht hat. Allerdings ist nach Durchführung der kleinen Modernisierung die Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB für fünf Jahre gesperrt.


Laut dem nds. Bauminister Olaf Lies (SPD) plant die nds. große Koalition ein Gesetz, das es den Kommunen ermöglicht, die Umnutzung von Wohnungen zu Gewerbezwecken zu verbieten bzw. nur mit ausdrücklicher Genehmigung zu ermöglichen. Hierzu gehört auch die Umnutzung als Ferienunterkunft, längerer Wohnungsleerstand oder eine sogenannte Wohnraumvernichtung. Im Falle der Zuwiderhandlung drohen bis zu 100.000 Euro Bußgeld. Quelle: HAZ v. 18.02.2019


Die Kaufpreise in deutschen Mittelstädten (50.000–100.000 Einwohner) haben sich in den letzten fünf Jahren sprunghaft erhöht. So verzeichneten Rosenheim (79 Prozent), Esslingen, Lüneburg und Passau (je 67 Prozent) die stärksten Anstiege. Regional bedingt gab es starke Schwankungen beim Kaufpreis pro Quadratmeter. Konstanz am Bodensee (4.480 €/qm) ist zehnmal so teuer wie Plauen in Sachsen (440 €/qm). Die Kaufpreise aller 108 Mittelstädte können unter http://ots.de/gJkOq eingesehen werden. Quelle: www.immowelt.de


Mehr als die Hälfte der Fachkräfte in Deutschland will kündigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Online-Plattform Stepstone und des Kienbaum Instituts. Nicht mal jede zweite Fachkraft sei zufrieden mit ihrer täglichen Arbeit, heißt es. Auch beim Thema Werte liegt einiges im Argen: Während sich 67 Prozent der Führungskräfte mit den Werten des Arbeitgebers identifizieren, tut dies nur jede dritte Fachkraft. Quelle: Creditreform 01/2019


Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung im Landkreis Peine betrug in 2017 3.557 Euro. Damit landet der Landkreis Peine im Mittelfeld. Bei den Nachbarn Salzgitter (4.532 Euro) und Region Hannover (5.005 Euro) liegt die Pro-Kopf-Verschuldung deutlich höher, im Landkreis Gifhorn (1.740 Euro) und der Stadt Braunschweig (1.640 Euro) erheblich niedriger. Quelle: Landesamt für Statistik/PAZ 29.11.2018


2017 waren knapp 80 Prozent der 20- bis 64-Jährigen erwerbstätig. Lediglich in Schweden lag die Erwerbstätigkeit mit 82 Prozent höher. Der EU-Durchschnitt liegt bei 72 Prozent. Eine deutliche Steigerung in Deutschland gab es bei der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen. Hier stieg die Erwerbstätigenquote zwischen 2007 und 2017 von 33 auf 58 Prozent. Der EU-Durchschnitt lag in dieser Altersgruppe bei 43 Prozent (2007 bei 29 Prozent). Quelle: StBa


Der neue Ratgeber für Menschen, die barrierefrei wohnen möchten – herausgegeben von der Madsack Medien Ostniedersachsen GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Peine und der Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit im Landkreis Peine“ –, ist ab sofort in unserer Geschäftsstelle erhältlich.

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