Menü
Anmelden
Wetter Schneeregen
1°/-2°Schneeregen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine

Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Kinder gesund durch den Winter bringen
09:35 30.11.2020
Wer viel toben und spielen will, braucht starke Knochen und Muskeln. Und die wiederum brauchen genug Vitamin D. Foto: djd/HIPP

Mit dem ersten Geburtstag eines Kindes ändert sich viel: Es entdeckt die Welt und wird immer aktiver. Besonders wichtig für gesunde und starke Knochen, die dem kleinen Menschen ein stabiles Gerüst geben, sind ausreichend Vitamin D und Calcium. Auch für Muskulatur und Abwehrkraft ist Vitamin D von Bedeutung. Bis zum Alter von drei Jahren brauchen Kleinkinder sogar siebenmal mehr Vitamin D und dreimal mehr Calcium pro Kilogramm Körpergewicht als Erwachsene.

Das kann in den Wintermonaten ein Problem sein: Denn in der dunklen Jahreszeit ist die UVB-Strahlung der Sonne, die der Körper zur Vitamin-D-Bildung braucht, zu wenig intensiv. Zusätzlich gehen Kinder mit ihren Eltern nicht mehr so oft ins Freie oder sind dabei dick eingepackt. Bei Kleinkindern, die auch im Sommer durch hohen Sonnenschutz geschützt werden, wird der Vitamin-D-Speicher im Winter somit nicht aufgefüllt.

Bereits nach dem fünften Lebensmonat kann bei den Mahlzeiten der Start der Beikost erfolgen. Zusätzlich zu Brei und Beikost können Eltern ab einem Jahr eine spezielle Milchnahrung geben. Hier steht der besondere Bedarf an Calcium und Vitamin D für diese Altersgruppe im Vordergrund. Die Kindermilch sollte jedoch nicht mehr aus der Flasche, sondern besser aus Becher oder Tasse angeboten werden. Das schont die ersten Zähnchen, die sich in dieser Zeit ihren Weg bahnen. Kindermilch ist vielseitig einsetzbar und schmeckt kalt oder warm, im Müsli, mit Obst im Smoothie oder abends vor dem Einschlafen.

Zusätzlich können Vitamin D-haltige Lebensmittel zu einer ausreichenden Versorgung beitragen. Allerdings gibt es nur wenige Lebensmittel, die nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten, wie Hering oder Lachs. In Leber, Eigelb und einigen Speisepilzen ist der Gehalt bereits deutlich niedriger. Durchschnittlich wird über die Nahrung nur wenig Vitamin D zugeführt. Daher kann angereicherte Kindermilch eine gute Alternative sein. djd

1
/
2