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Home Sonderthemen Neues aus Peine und Umgebung Kein Sommer ohne Erdbeeren
09:48 15.06.2020
Vor allem im Sommer sind Erdbeeren von keinem Speiseplan mehr wegzudenken. Foto: GMH

Sommer, Sonne, Erdbeeren – knapp die Hälfte (48,5 Prozent) der Deutschen kann sich eine warme Jahreszeit ohne die saftigen, roten Beeren nicht vorstellen. Besonders für Frauen (56,4 Prozent) gehören sie zum Sommer einfach dazu.

Rund 3,4 Kilogramm verspeisen die Deutschen pro Kopf in einem Jahr, damit sind die leckeren Beeren hierzulande neben Äpfeln das beliebteste Obst. „Weltweit gibt es bei Erdbeeren eine breite Geschmacks-, Farb- und Größenvielfalt. Ungefähr tausend verschiedene Sorten sind derzeit bekannt. Allen gemeinsam ist, dass sie gute Vitamin- und Mineralstofflieferanten sind“, verdeutlicht Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert. Seit 150 Jahren werden Erdbeeren in Deutschland angebaut und in der Regel von Ende April bis Mitte Juli verkauft. Je nach Sorte sind sie aber durchaus noch bis in den September hinein verfügbar.

Voller Nährwert

Die Erdbeere besteht zwar zu 90 Prozent aus Wasser – sie schmeckt aber alles andere als wässrig. Verantwortlich dafür sind die in ihr enthaltenen Fruchtsäuren, Aromastoffe und der Fruchtzucker. „Erdbeeren liefern darüber hinaus eine Menge Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Vitamin C“, sagt Neubert. Die empfohlene Tageszufuhr ist schon mit einer Portion von etwa 180 Gramm gedeckt. „Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, unterstützt die normale Funktion des Nervensystems, des Energiestoffwechsels und des Immunsystems“, so die Ernährungswissenschaftlerin weiter. Zudem schützt es Zellen vor oxidativem Stress. Neben dem Vitamin C machen Kalium, Magnesium und das B-Vitamin Folsäure die Sommerbeere zu einem echten Superfood.

Qualität beachten

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Quelle: Bundeslebensmittelschlüssel (2017). Die empfohlenen Mengen der Tageszufuhr entsprechen den D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr (2015) für einen Erwachsenen. *der empfohlenen Tageszufuhr

Am besten ist es, Erdbeeren frisch gepflückt vom Feld zu kaufen oder selbst zu pflücken. Kleinere und mittlere Beeren haben oft mehr Aroma als große. Die Früchte sollten also nicht zu groß, durchgehend rot, trocken und fest sein. Gerade bei dieser leicht verderblichen Frucht ist es besonders wichtig, auf gute Qualität zu achten.

Richtige Lagerung

Erdbeeren bleiben nur wenige Tage frisch und sind sehr empfindlich. Darum sollten sie nicht länger als ein bis zwei Tage kühl und trocken gelagert werden. Dafür sind der Kühlschrank oder ein kühler Keller ideal geeignet. Lagern die Beeren übereinander oder bekommen Druckstellen, werden sie schnell matschig. „Erdbeeren bleiben längere Zeit haltbar, wenn sie ungeputzt und ungewaschen eingefroren werden. Nach dem Auftauen sind sie dann noch schön fest“, verrät Neubert. Werden die Beeren gewaschen, müssen sie vor dem Einfrieren gut trocknen. Für unterwegs lassen sich Erdbeeren in einer flachen Kunststoffdose transportieren.

Vielfältige Zubereitung

Am besten schmecken Erdbeeren erntefrisch. Pur eignen sie sich als Dessert mit Joghurt, Quark und Pudding. Sie schmecken darüber hinaus als Kuchenbelag und in Scheiben geschnitten auf einem mit Camembert belegten Brötchen oder Toast. Mit einem Schlag Sahne lassen sie sich verfeinern. Raffiniert schmecken Erdbeeren mit schwarzem Pfeffer und Balsamico Essig oder mit Eisbergsalat.

Rezept für Erdbeersalat

Foto: GMH
Foto: GMH

Zutaten:

- Grünen Salatmix
- 250 g Erdbeeren
- Joghurtdressing (aus der Flasche oder dem Becher

Zubereitung:

Erdbeeren mundgerecht zerkleinern und auf den gewaschenen Salatmix geben. Für das Dressing einen Teil der Erdbeeren pürieren und unter dem Joghurtdressing vermengen. Fertig ist der leckere und gesunde Snack.

Guten Appetit!

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