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Themenwelten
15:00 10.10.2021
Der Spruch hat sich eingeprägt: Von O bis O – von Oktober bis Ostern ist Winterreifenzeit. Fotos: ACE

Und schon ist der Oktober da. Und das bedeutet: Es ist Zeit für Winterreifen. Wer schlau ist, vereinbart schon jetzt mit der Werkstatt seines Vertrauens einen Termin für den bevorstehenden Reifenwechsel, denn wenn es erst einmal schneit, kommen wieder alle auf einmal.

Es dauert nicht mehr lange, dann sinken die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt. Und morgens hören wir im Verkehrsfunk wieder Warnungen vor Reifglätte. Spätestens dann sollte das Auto auf guten Winterreifen stehen. Denn nur diese garantieren bestmögliche Haftung auf kalten und glatten Straßen sowie sicheres Durchkommen auch bei Schneefall. Die Kfz-Meisterbetriebe beraten auf Grundlage des seit 1. Mai 2021 gültigen neuen Reifenlabels. Es legt Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich enthält das neue Reifenlabel jetzt Angaben zur Reifenmarke, Typkennung, Dimensionsbezeichnung und Eignung des Reifens auf Schnee und Eis.

Auch Ganzjahresreifen gehören vor Winterbeginn auf den Prüfstand. Als Kompromiss zwischen den Anforderungen für Sommer und Winter sind sie keine wirkliche Alternative zu den Winter-Spezialisten. Die punkten bereits ab Außentemperaturen von 7 bis 10 Grad Celsius. Die vermeintliche Ersparnis durch den Wegfall eines Räderwechsels kann sich im Übrigen schnell ins Gegenteil wandeln. Denn hohe Temperaturen und rauer Asphalt können die Profile der Ganzjahresreifen sehr schnell abnutzen.

Hinzu kommt ein höherer Rollwiderstand und damit Spritverbrauch, sodass im Sommer die Nachteile der Ganzjahresreifen überwiegen. Daher sollten auch Besitzer von Ganzjahresreifen bald einen Kfz-Meisterbetrieb ansteuern.
    

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