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Home Sonderthemen Neues aus Salzgitter Herbstlaub – ein Platz für Igel
23:44 02.11.2020
Kleine Laubhaufen im Garten dienen Igeln oft als Schutz und Quartier. Foto: Stadt Salzgitter

Salzgitter. Die Bäume beginnen jetzt wieder damit ihre Blätter abzuwerfen. Das dabei anfallende Laub wird häufig in großen Haufen zusammengekehrt und, wie auch Gehölzschnitt, bis zum Abtransport an wenigen Stellen gesammelt. „Solche Laubhaufen sind auch im Stadtgebiet wieder vielerorts zu beobachten“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus.

Aus Sicht des Naturschutzes sollten Laub und andere Grünabfälle jedoch nicht vollständig beseitigt werden. Ein Teil davon sollte möglichst unter Büschen, Hecken und Baumbeständen als Anhäufung verteilt werden, um Kleintieren, insbesondere auch Igeln, Unterschlupfmöglichkeiten und erforderliche Winterquartiere zu bieten.

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Die untere Naturschutzbehörde der Stadt Salzgitter bittet daher alle, die Laub zusammenkehren, einen aktiven Beitrag zum Artenschutz zu leisten: in Bereichen, in denen es gefahrlos möglich ist, sollte gesammeltes Laub erst im späten Frühjahr abtransportiert werden. Damit bieten sich Unterschlupfmöglichkeiten für Überwinterer. Igel und auch andere Tiere, die sich dort bereits einquartiert haben, werden nicht gestört.

Wer Igeln helfen will, sollte Gärten und Anlagen darüber hinaus möglichst das ganze Jahr naturnah gestalten und pflegen. Anregungen hierfür sowie Hinweise und Tipps auch zur Überwinterung von Igeln sind einem Faltblatt zu entnehmen, das auf der Internetseite der Stadt Salzgitter zur Verfügung steht oder auch in Papierform bei der unteren Naturschutzbehörde erhältlich ist. Übrigens: Alle Igel mit einem Körpergewicht von mindestens 500 Gramm sind fit genug, den Winter selbstständig zu überstehen. Außer einem geeigneten Unterschlupf benötigen sie keine weitere Hilfe.


Berlin. Manchem Bauherrn juckt es in den Fingern, wenn ein Baumangel festgestellt ist, der Bauunternehmer aber der Mängelbeseitigung nicht nachkommt. Eine so genannte Selbstvornahme – also die Beseitigung des Mangels durch den Bauherrn auf Kosten des Bauunternehmers – sollte jedoch gründlich vorbereitet sein. Darauf verweisen die Experten des Bauherren-Schutzbunds (BSB).

Mit dem Eingreifen des Bauherrn und der Beauftragung von Handwerkern wird zwar der Mangel beseitigt, aber damit auch der Beweis, dass ein Mangel bestanden hat. Die Beweissicherung ist daher zwingend erforderlich – bei kleineren Schäden durch einen privat beauftragten Sachverständigen, bei größeren Mängeln durch ein gerichtliches Beweisverfahren mit einem vom Gericht bestellten Sachverständigen.

Um die voraussichtlichen Kosten zu belegen, sollte der Aufwand durch einen Gutachter festgestellt oder durch einen Fachunternehmer in einem Kostenvoranschlag aufgeführt werden. Der Bauherr hat einen Anspruch auf einen Vorschuss für die Mängelbeseitigung. Verweigert der Bauunternehmer diese Zahlung, muss das Gericht den Streit klären, oder der Bauherr kann seine Forderung mit offenen Zahlungsansprüchen des Unternehmers verrechnen.


Berlin. Verkäufer einer Immobilie sind verpflichtet, über die Energiekennwerte eines Gebäudes, zum Beispiel über die eingesetzten Energieträger für die Beheizung, den Energiebedarf und -verbrauch des Wohngebäudes sowie die Energieeffizienzklasse, zu informieren. Darauf weist Erik Stange vom Bauherren- Schutzbund (BSB) hin: „Spätestens bei der Hausbesichtigung muss dem Kaufinteressenten der Gebäude-Energieausweis gezeigt und unmittelbar nach Vertragsabschluss muss er übergeben werden.“

Der mehrseitige Energieausweis gibt über die Effizienz eines Gebäudes Auskunft. Man unterscheidet zwischen dem Energiebedarfsausweis und dem Energieverbrauchsausweis. Während beim Verbrauchsausweis die tatsächlichen Verbrauchsdaten herangezogen werden, rechnet der Bedarfsausweis auf Grundlage von Bauteilaufbauten und den verwendeten Baustoffen und haustechnischen Anlagen. Beide Erhebungsarten haben Vorteile und Nachteile, eine Vergleichbarkeit ist nicht gegeben.
  

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