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Home Sonderthemen Haus&Garten Glasfaser für den Untergrund
14:02 12.10.2020
Die Deutsche Glasfaser baut in fünf Stadtteilen in Salzgitter ihr Netz aus, nächste Woche beginnen die Bauarbeiten. foto: Privat

Salzgitter. Die Planungsphase für den Ausbau des Glasfasernetzes in Bleckenstedt, Engelnstedt, Salder, Sauingen und Üfingen ist beendet. Die Hausbegehungen sind bereits gestartet, nun stehen die Maschinen und das von Deutsche Glasfaser beauftragte Generalunternehmen MIH GmbH in den Startlöchern.

Ab der kommenden Woche rollen die ersten Baumaschinen an, um mit schnellen, innovativen Ausbauverfahren das Glasfasernetz in den Stadtteilen auszubauen. Im ersten Schritt werden die Leerrohre in die Straßen eingebracht. Sobald diese verlegt sind, werden die Glasfasern eingeblasen. Auf diesem Weg wird in Bleckenstedt, Engelnstedt, Salder, Sauingen und Üfingen ein Netz gebaut, das insgesamt etwa 58 Kilometer lang ist.

Die Deutsche Glasfaser weist darauf hin, dass es im Rahmen der Tiefbauarbeiten zuweilen notwendig ist, geöffnete Stellen in Asphalt oder Pflasterung provisorisch zum Beispiel mit Pflastersteinen zu schließen, da diese bei Bedarf ein weiteres Mal aufgenommen werden müssen. Erst mit Ende der Bauarbeiten werden diese Bereiche final verdichtet, geschlossen und von der Stadt abgenommen.

Zum Baustart werden nun planmäßig bis zu acht Kolonnen mit jeweils fünf Mitarbeitern im Ort unterwegs sein. Vor Beginn der Arbeiten in einer Straße, werden die Anlieger so früh wie möglich mit einer entsprechenden Information im Briefkasten über den Termin informiert. Die Bauprozesse geschehen in enger Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bauleitung. Die Stadt kontrolliert und dokumentiert im Vorfeld jeden Ausbaubereich. Die ordnungsgemäße Wiederherstellung der Oberflächen durch den beauftragten Generalunternehmer ist obligatorisch. Besteht doch einmal Ausbesserungsbedarf, kümmert sich die Bauleitung unverzüglich um die Bearbeitung.

Die Mitarbeiter des Baubüros der Deutschen Glasfaser in Salzgitter in der Museumstraße 69 stehen für alle Fragen und Anregungen zur Verfügung. Es ist freitags von 10 bis 12 Uhr und 12.30 bis 16 Uhr geöffnet.
   


Berlin. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland fordert eine Planungspflicht für Kommunen, die nicht ausreichend Bauland bereitstellen. „Nur mit ausreichend Bauland kann die hohe Nachfrage nach Wohnraum befriedigt werden. Wenn Kommunen ihrer Aufgabe nicht nachkommen, muss es Mieter- und Eigentümerverbänden möglich gemacht werden, die Planungspflicht gerichtlich durchzusetzen“, erläutert Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke . Bereits heute sind Kommunen zur Baulandplanung verpflichtet. Allerdings ist die heutige Planungspflicht „ein stumpfes Schwert“, so KWarnecke. Statt Bauland auszuweiten, verwalten laut Haus & Grund viele Kommunen den Mangel durch überbordende Einschränkungen des Wohnungsmarktes. Zudem stoße neues Bauland regelmäßig auf politischen Widerstand. „Hier muss der Bundestag endlich gegensteuern. Die Planungspflicht plus Verbandsklagerecht müssen in das Baugesetzbuch aufgenommen werden, damit endlich der Ursache steigender Immobilienpreise begegnet werden kann“, sagt Warnecke.
   

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