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Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine

Home Sonderthemen Sonstiges Theater-Mix
23:17 31.05.2019
© artistsandbrands

Wie passen Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und moderner Tanz zusammen? Manuel Druminski ist ein Teufelsgeiger mit dem Michael-Jackson-Tanz-Gen. In seiner Show „Free Vivaldi“ verbindet er das barocke Meisterwerk mit den Elementen der Jugendkultur.

Herr Druminski, bei den „Vier Jahreszeiten“ denken viele an plüschigen Barock und Rondo Veneziano mit weißen Perücken. Was erwartet die Zuschauer bei „Free Vivaldi“?

Eine zeitgemäße Umsetzung der Musik mit den heutigen Ausdrucksmitteln von Tanz, Musik und Unterhaltung. Die Musik basiert auf Vivaldis originalen „Vier Jahreszeiten“. Ich habe sie in enger Zusammenarbeit mit Stefan Wildfeuer arrangiert. Uns war es wichtig, dass wir die Musik mit eigenen Ideen und Kombinationen versehen. Die unterschiedlichen Stimmungen der Jahreszeiten werden auch mit Choreografien zu moderner Musik umgesetzt, die wir Vivaldis Meisterwerk gegenübergestellt haben.

Sie waren jüngster Konzertmeister der Freiburger Philharmonie. Was hat Sie dazu veranlasst, den klassischen Konzertsaal gegen die wilde Tanzbühne einzutauschen?

Die Monotonie, die eingeschränkte Individualität und die Fremdbestimmtheit. Zwar gibt es im Orchester abwechselnde Konzertprogramme, trotzdem ist der Beruf eines Orchestermusikers in sich ein monotoner Alltag, der von einem Management in organisatorischen Fragen und vom Dirigenten in künstlerischen Fragen vorgegeben wird. Ich finde, man kann das am besten mit einem Zoo vergleichen. Innerhalb eines Geheges kann sich ein Löwe frei bewegen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die freie Wildbahn.

Wie können wir uns Ihre Zusammenarbeit mit der Choreografin vorstellen?

Meistens war es so, dass ich die Stücke vorproduziert habe, und Anita darauf eine Choreografie für die Tänzer entworfen hat. Es war dann ein gemeinsamer Prozess, die Musik noch für den Tanz anzupassen. Zum Teil haben wir Breaks eingefügt und die Beats nochmals geändert. Im letzten Schritt haben wir dann geschaut, welche Stellen der Gruppenchoreografie ich als Geiger auch während des Spielens mittanzen kann. Das war am Ende das Kniffeligste, aber für mich persönlich das Spannendste.

Und was verlangt Ihnen auf der Bühne mehr Energie ab: Tanzen oder Geige spielen?

Eine Unterscheidung zwischen Tanz und Geige spielen gibt es am Ende nicht mehr, denn das verschmilzt dann zu einem homogenen Bewegungsablauf. Wenn ich tanze oder mich bewege zu dem, was ich spiele, und eben nicht still stehe, wie im klassischen Konzertsaal, dann entsteht sehr viele Energie – das verstärkt sich zusätzlich noch mit den anderen Tänzern und kann dann ein unglaublicher Adrenalinschub werden.

KreisMusikschule Peine
© Hermann Posch
© Hermann Posch

28.10.19
MO | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle
Ticketpreise:
28,–/27,–/24,–/20,– €
Ermäßigung: 50 %

Eine Hausverkaufskomödie von Brian Parks und René Heinersdorff Deutsch von Peter und John von Düffel theaterlust

Anja Klawun begeisterte zuletzt als Hildegard von Bingen das Publikum in Peine.

Nach über 20 Jahren Familienleben beschließen die Rotemunds mutig, ihr Eigenheim zu verkaufen. Leicht fällt ihnen diese Trennung nicht. Aber zum Glück hat man ja zwei wunderbare junge Menschen gefunden, die genau da stehen, wo die Rotemunds an diesem Platz vor vielen Jahren angefangen haben. Ihnen kann man das Haus mit gutem Gefühl verkaufen. Zu Beginn überschlagen sich alle mit Komplimenten und Nettigkeiten. Als die neuen Eigentümer aber, ganz nebenbei, fallen lassen, sie wollten manche Räume vielleicht doch rot streichen, löst das eine erste kleine Irritation aus. Kleine Unhöflichkeiten steigern sich zu massiven Beleidigungen ohne Gnade und Tabus. Political Correctness war gestern. Die nun folgende apokalyptische Zimmerschlacht wird bis aufs Äußerste geführt.


© artistsandbrands
© artistsandbrands

15.11.19
FR | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle

Ticketpreise:
30,–/28,–/26,–/23,– €
Ermäßigung: 50 %

Vier Jahreszeiten treffen auf Hip-Hop mit Manuel Druminski (Violine) und der MAK Company (Tanz)


„Standing Ovations quer durch alle Altersklassen!“ – TanzWoche –

Antonio Vivaldis Zyklus ist eines der bekanntesten musikalischen Werke. Jetzt kommt eine aufsehenerregende Neuinterpretation des Klassikers auf die Bühne. Frei von Kitsch und Konvention, mit der magischen Energie der Jugendkultur. Manuel Druminski ist ein Ausnahmeviolinist mit dem Michael-Jackson-Tanz-Gen. Gerade noch jüngster Konzertmeister der Freiburger Philharmonie, hat er sich jetzt mit den Hip-Hop-Tänzern und Breakdance-Solisten um die gefeierte Choreografin Maryam Anita Khosravi zusammengetan. Gemeinsam bringen sie ein Feuerwerk aus atemberaubendem Tanz und klassischer Musik nach Peine. Mehr visualisierte Emotion und körperliche Energie gab es für die Vier Jahreszeiten noch nie auf der Bühne!


© München Musik
© München Musik

11.12.19
MI | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle

Ticketpreise:
28,–/27,–/24,–/20,– €
Ermäßigung: 50 %

Moskauer Kathedralchor unter der Leitung von Nikolay Azarov

„Ich bin noch immer, Tage später, ergriffen von der Disziplin der Sängerinnen und Sänger, von der Reinheit der Stimmen, von der Ausdruckstärke der Chorsätze.“ – Youtube User –

Unter den Ensembles, die das Publikum seit Jahren zur Weihnachtszeit tief beeindrucken, hat der Moskauer Kathedralchor eine besondere Stellung eingenommen. Ist es die reine Kraft der Stimmen, die Faszination der russischen Tradition, die Einmaligkeit des Repertoires, die die Menschen bei den Konzerten des Moskauer Kathedralchors in den Bann zieht? Man muss diesen Chor erleben, der zu den besten Russlands gehört und in seinen Weihnachtskonzerten ursprüngliche Gläubigkeit mit altrussischen Weisen und Erzählungen verbindet. Im Mittelpunkt des geistlichen Konzertteils stehen Weihnachtshymnen und -choräle der russisch-orthodoxen Liturgie, gefolgt von volkstümlichen Weihnachtsliedern und traditionellen Weisen aus Weißrussland und der Ukraine.


© DERDEHMEL Urbschat
© DERDEHMEL Urbschat

30.01.20
DO | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle

Ticketpreise:
30,–/28,–/26,–/23,– €
Ermäßigung: 50 %

Eine zukunftsweisende Komödie von Folke Braband Schlosspark Theater Berlin und Tourneetheater Thespiskarren mit Jasmin Wagner („Blümchen“) und Jürgen Tarrach u.a.

Gegen Vorlage einer Sparkassen-Card der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine gewährt der Kulturring 5 % Rabatt auf den Eintrittspreis

„Ein kurzweiliger Theaterabend mit Geist, den man als zeitgemäße Komödie Alt und Jung nur empfehlen kann.“ – Berlin Südwest –

Emma setzt Oliver vor die Tür. Doch kurz darauf ist Oliver zurück und begrüßt Emma mit seltsam monoton klingender Stimme. Oliver 4.0 ist eine künstliche Intelligenz, ein menschenähnlicher Computer. Der mechanische Wunderknabe erweist sich schon bald als perfekter Ersatz für den „echten“ Oliver. Das gefällt vor allem Emmas Vater namens Lea, der sich gerade einer Geschlechtsumwandlung unterzieht. Nach 40 Jahren in einem männlichen Körper möchte er endlich eine Frau werden. Und als ob Emma mit all dem nicht schon genug zu tun hätte, taucht zwischenzeitlich auch noch der echte Oliver auf. Rund um die zwei Olivers entwickeln sich chaotische Turbulenzen. Vor allem, weil Ghostbuster Chris aus der Zentrale die beiden ständig verwechselt – mit fatalen Folgen für die Lachmuskeln der Zuschauer.


© Anatol Kotte
© Anatol Kotte

18.02.20
DI | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle
Ticketpreise:
30,–/28,–/26,–/23,– €
Ermäßigung: 50 %

Turbulente Komödie mit Musik mit Tim Grobe und Caroline Kiesewetter („Rote Rosen“) Hamburger Kammerspiele


Es macht viel Laune, die Schauspieler spielend und singend zu erleben und wie sie hetzend zwischen den Charakteren wechseln.“ – Nordsee Zeitung –

Sechs Frauen- und vier Männer-Figuren, gespielt von zwei Schauspielern, durchleben in einem Hotelzimmer alle Höhen und Tiefen des Lebens. Der Autor Herb und seine Gattin Rebecca befinden sich auf Promotionstour für Herbs Buch „Ehe währt für immer“. Nur dass nach 10-jähriger Arbeit an dem Bestseller seine eigene Beziehung den Bach runtergegangen ist, darf die Öffentlichkeit natürlich nicht wissen. Die cholerische Rebecca wahrt den schönen Schein lediglich aus Tantieme-Gründen. Erleben Sie eine sich steigernde Verwicklungsspirale, welche rasante Rollenwechsel in ungeahnte Höhen schraubt. Es ist ein amüsanter Ritt durch menschliche Abgründe und ein Riesenspaß für die zwei grandiosen Darsteller und das Publikum.


© Sebastian Köhler
© Sebastian Köhler

11.03.20
MI | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle
Ticketpreise: 28,–/27,–/24,–/20,– €
Ermäßigung: 50 %

Das Musical über Johann Sebastian Bach und seine stürmische Jugend mit Texten und Liedern in deutscher Sprache Theater Arnstadt / Grossstadt Entertainment („Nur noch schnell die Hochzeit retten“

Ein rundes und gelungenes Musical, das Johann Sebastian Bach auch denen, die bisher nichts mit ihm am Hut hatten, näher bringt.“ – Thüringer Allgemeine –

Jeder kennt ihn als Musikgenie, doch Johann Sebastian Bach verlebte auch eine stürmische Jugend. Schon früh muss er lernen, dass man im Leben nur mit Fleiß und Durchsetzungskraft wirklich etwas erreichen kann. Kaum dass er 18 Jahre alt wird, bekommt Bach einen Vertrag als Organist in Arnstadt. Schnell zeigt sich, dass Johann Sebastian weiß, was er will – und vor allem was nicht. Sein starker Wille und letztlich eine handfeste Prügelei bringen ihn immer wieder auf die Anklagebank des Kirchengerichtes. Freuen Sie sich auf ein sympathisches und unterhaltsames Musical mit eingehenden Texten über den jungen Star aus dem 17. Jahrhundert.


© Gio Loewe
© Gio Loewe

21.04.20
DI | 20 UHR
Stadttheater Peiner Festsäle
Ticketpreise:
30,–/28,–/26,–/23,– €
Ermäßigung: 50 %

Komödie nach dem gleichnamigen Film über die gefälschten Hitler-Tagebücher EURO-Studio Landgraf

Gefördert durch die Augustin-Stiftung Peine

„In Zeiten von Fake News und Rechtspopulismus wirkt die Realsatire SCHTONK! ungebremst aktuell.“ – Südwestpresse –


Fake News und alternative Fakten sind derzeit in aller Munde. Aber schon 1983 erklärte das Magazin „Stern“, dass sich Adolf Hitlers geheime Tagebücher in seinem Besitz befänden. Die Fälschung war zwar schnell entlarvt, der Medienskandal aber nicht mehr aufzuhalten. Treibender Motor hinter der Veröffentlichung der angeblichen Hitler-Tagebücher war der gefeierte Star-Reporter Gerd Heidemann. Er traf auf den begabten Allround-Fälscher Konrad Kujau – eine besondere Fügung. Denn Kujaus außerordentliche Fähigkeit zu betrügen und zu lügen traf auf Heidemanns außerordentliche Fähigkeit, Kujaus Lügengeschichten unbedingt glauben zu wollen. Damit nahm das Verhängnis seinen Lauf. Nach Helmut Dietls Erfolgsverfilmung kommt SCHTONK! jetzt erstmalig auf die Bühne.

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