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Themenwelten
17:32 14.07.2021
Ein eingespieltes Team: Wilfried Pollmann mit Detlev Behrens, Heidi Bühn und Dieter Kluske sowie Heidi Hassenrück und Maria Bernaisch, beides Mitarbeiterinnen beim Fredenberg Forum. Foto: rk
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Salzgitter. Abschiedsstimmung beim Fredenberg Forum. Der frühere Vorstand, der vor wenigen Wochen ausgeschieden ist, hat sich mit Blumen und vielen guten Worten bei seinem Geschäftsführer Detlef Behrens bedankt. Der hatte ziemlich genau 29 Jahre lang die Geschicke in dem soziokulturellen Zentrum in Lebenstedt gelenkt.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die vielen Gruppen und die soziale Stadt gehörten für Detlef Behrens zu den Höhepunkten in den fast drei Jahrzehnten in der Begegnungsstätte Brücke. Die Zahlen hat er ziemlich gut im Kopf. „42 Projekte mit einem Fördervolumen von 300.000 Euro haben wir hier durchgeführt.“ Das Fredenberg Forum, das ihm nur eine halbe Stelle bieten konnte, war für den ehemaligen Geschäftsführer mehr als nur ein Job, sondern „Herzblut“ über die gesamte Dauer.

„Das passte von Beginn an und das gibt man nicht auf, weil man 65 ist“, schildert Detlef Behrens, der nicht ganz loslassen möchte und die Idee von der Sozialkultur wichtig findet. „Ich habe dem neuen Vorstand meine Unterstützung angeboten“, wartet Detlef Behrens ab, ob und wie er am Fredenberg gebraucht wird. Die Gesundheitswochen und auch die K(n)abarett-Reihe sind ihm ans Herz gewachsen. Wenn sein Nachfolger um Hilfe bittet, dann ist Detlef Behrens da.

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Noch länger dabei war Gründungsmitglied Wilfried Pollmann, der 32 Jahre an der Spitze des Fredenberg Forums stand. Er wirkte mit bei vielen Veranstaltungen, organisierte beispielsweise das Kulturfrühstück oder suchte die Künstler mit aus für das Programm. Auch für den Thekendienst war sich der Vorsitzende nicht zu schade. Nicht zu vergessen die vielen Stadtteilprojekte und Rundgänge, die im Laufe der Zeit dazu kamen.

Wilfried Pollmann hofft, dass der neue Vorstand, der von drei auf fünf Personen gewachsen ist, die sozialen und kulturellen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger am Fredenberg erhält. Soweit er kann und es ihn interessiert, will er an den Veranstaltungen teilnehmen oder sich aktiv einbringen. „Ich bin ja Mitglied“, sagt der Ratsherr, der sich auch politisch dafür einsetzen will, dass die Begegnungsstätte Brücke erhalten bleibt.

Ebenfalls 32 Jahre saß Schatzmeister Dieter Kluske im Vorstand. Er kann sich noch gut an die Anfänge „mit Handarbeit“ erinnern. „Professionalität ist erst danach eingetreten.“ Mit dem Amtsantritt durch Detlef Behrens und dem Wechsel zur Soziokultur habe der Verein ein neue Richtung eingeschlagen. „Das war sehr gut so.“ Dieter Kluske erinnert daran, dass der Vorstand nicht nur Anweisungen gab, sondern selber aktiv war und bei fast allen Projekten und Programmen mitgearbeitet hat. „Das hat Spaß gemacht, das Fredenberg Forum ist Teil meines Lebens.“

Das sieht auch Heidi Bühn so, die vor 26 Jahren in den Vorstand kam, erst als Beisitzerin und später als stellvertretende Vorsitzende. Kinderkulturtage, Ferienprogramme und vieles mehr stellte sie gemeinsam mit Detlef Behrens und den Kollegen auf die Beine. Sie lobt das grenzenlose Vertrauen, das untereinander herrschte. Wegen ihrer sechsjährigen Tochter trat sie einst als Fredenbergerin ein in den Verein. „Und heute ist sie 34.“ Roland Weiterer

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