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Home Sonderthemen Haus&Garten Energielücken im Haus können teuer werden
00:05 16.05.2020
Wenn der Dachboden nicht bewohnt werden soll, genügt oft eine Dämmung der obersten Geschossdecke.

Die Heizkostenrechnung zeigt es schwarz auf weiß: Viele ältere Wohngebäude haben beim Thema Energieeffizienz Nachholbedarf. Vor allem vier typische Schwachstellen gibt es, bei denen sich eine Verbesserung des Wärmeschutzes auszahlt: ungedämmte Kellerdecken, schlecht isolierende Fenster, unzureichend gedämmte Fassaden und Dächer ohne ausreichenden Wärmeschutz. An manchen Stellen lassen sich mit einfachen Mitteln Verbesserungen erzielen – in jedem Fall lohnt es sich aber, vor dem Beginn von energetischen Sanierungsmaßnahmen einen Experten, wie beispielsweise einen zertifizierten Energieberater, für eine Hausbegehung vom Keller bis zum Dachboden hinzuzuziehen. Er kann die Schwachstellen im Haus ermitteln und einen Sanierungsfahrplan aufstellen.

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TIPP 1: KELLERDECKE DÄMMEN

Ein kalter, unbeheizter Keller kann für einen unangenehm kalten Boden im Erdgeschoss verantwortlich sein. Deutliche Verbesserungen bringt eine Dämmung der Kellerdecke von unten, beispielsweise mit Polyurethan-Dämmelementen. Wegen seiner guten Leistungsfähigkeit genügt eine Dämmstoffdicke von etwa acht Zentimetern, sodass im Untergeschoss genügend Kopffreiheit für die Nutzung der Kellerräume erhalten bleibt.

Wenn es im Haus nicht richtig warm wird, dann ist es Zeit für eine energetische Modernisierung.
Wenn es im Haus nicht richtig warm wird, dann ist es Zeit für eine energetische Modernisierung.

TIPP 2: FASSADE RENOVIEREN

Eine Fassadendämmung lässt sich sehr gut mit einer ohnehin geplanten Erneuerung des Putzes verbinden. Dann fallen zum Beispiel Gerüstkosten nur einmal an. Allerdings sollte das Vorhaben in jedem Fall vom Profi geplant und ausgeführt werden. Auch in diesem Bereich bewähren sich hochleistungsfähige PU-Dämmstoffe, die mit sehr geringen Materialstärken die Architektur der Fassade bewahren.

Fassadendämmungen aus Polyurethan werten das Haus energetisch auf und sorgen für warme Innenwände. djd/puren (3)
Fassadendämmungen aus Polyurethan werten das Haus energetisch auf und sorgen für warme Innenwände. djd/puren (3)

TIPP 3: FENSTERTAUSCH

Alte Fenster ohne Isolierverglasung können im Rahmen einer Fassadensanierung gleich mit ausgetauscht werden. Ideal ist es, wenn die Fenster ein Stück weiter nach außen in die Dämmebene gesetzt werden. Falls die Rahmen noch sehr gut erhalten sind, genügt es in manchen Fällen auch, nur die Verglasung zu ersetzen.

TIPP 4: DACHDÄMMUNG

Wird der Dachboden nur als Lagerraum genutzt, kann eine Dämmung der obersten Geschossdecke ausreichen, hierfür gibt es mit Trittschicht versehene PU-Elemente. Sollen im Dach Wohnräume entstehen oder gibt es diese schon, empfiehlt sich im Zuge einer Erneuerung der Dachziegel eine zwar aufwendigere, aber effektive PU-Aufsparrendämmung. djd

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