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Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine

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15:40 22.12.2020

Dicke und dünne Engel, Rentiere mit glitzerndem Geweih, meterlange Lichterketten, Kugeln in allen Farben … auch an den letzten Tagen vor dem Fest ist Dekohochsaison. Den schönsten Schmuck für eine wohlige Atmosphäre in der Wohnung liefert allerdings die Natur. Neben Tannengrün und Kiefernzweigen werden auch fl orale Inszenierungen zum Fest immer beliebter. Besonders weiße Blüten bringen dabei Glanz in die trüben Wintertage und stillen das Bedürfnis nach Helligkeit.

ERHABENE SCHÖNHEIT

Eine Schnittblume, die gleichzeitig für kühle Eleganz, erhabene Schönheit, strahlende Frische und Festlichkeit steht, ist die Anthurie. Dank züchterischer Erfolge gibt es sie heute nicht mehr nur in klassischem Rot, sondern auch in vielen hellen Tönen. Von Reinweiß über Elfenbein, Sand, Perlmutt bis Creme reicht die Palette. Darüber hinaus zeigen einige Sorten ein zartes Farbenspiel und lassen an einigen Stellen ein helles Grün oder Rosa durch den Grundton schimmern. Was bei Anthurien häufig als Blüte bezeichnet wird, ist botanisch gesehen übrigens ein sehr dekoratives Hochblatt. Die eigentlichen Blüten sind unscheinbar und befinden sich an dem Kolben, der daraus hervorragt. Dieser kann je nach Züchtung eher weißlich, rötlich oder grünlich sein.

KONTRASTE UND ABWECHSLUNG

Die Anthurie lässt sich sehr vielseitig einsetzen: Als Vasenpartner von traditionellem Tannengrün bilden das glänzende Hochblatt und die exotische Form einen schönen Kontrast zu den spitzen, robusten Nadeln. Aber auch zwischen knorrigen Wurzelstöcken oder trockenen Ästen setzen sie einen vitalen, glamourösen Akzent. Wunderschön sehen die Blüten elfenbeinfarbener oder schneeweißer Anthurien aus, wenn sie sich von silbergrauem Blattwerk – zum Beispiel Eukalyptuszweigen oder Disteln – abheben. Wer es lieber etwas verspielt mag, kombiniert die Schönheiten mit anderen, weiß blühenden Schnittblumen. Das können Freesien, Calla oder auch Nelken sein. Sie alle zeigen ganz unterschiedliche Blütenformen und sorgen so für Abwechslung im Strauß oder im Gesteck.

Ganz romantisch wird es, wenn man den Glanz der Anthurien mit zartem Schleierkraut zusammenbringt. Dessen kleine Blütensterne erinnern tatsächlich ein wenig an Schnee flocken, die die glänzenden Hochblätter umtanzen. Und wem das immer noch nicht weihnachtlich genug ist, der kann natürlich auch Engelshaar, Dekowatte oder anderen Christbaumschmuck in das Gesteck integrieren. So gerüstet, sind weiße Weihnachten garantiert … selbst, wenn es draußen mal wieder nicht schneit. GPP
   

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