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Home Sonderthemen Gesundheit/Pflege Experte: „Schwimmen ist gesund und für jedermann geeignet“
00:00 25.03.2019
Und auch hier gelte die Regel: Gehe nie alleine, sondern in der Gruppe ins Wasser, damit im Notfall immer Hilfe zur Stelle ist!

Von Nicole Laskowski

PEINE. Schwimmen macht Spaß und ist eine der gesündesten Sportarten, die – unabhängig von Alter und Körpergewicht – für jedermann geeignet ist. Die Deutsche Lebens- Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Peine bietet laut dem Vorsitzenden Jürgen Danert „den fast 500 Mitgliedern mehrmals die Woche im P3- Bad die Möglichkeit sich fit zu halten“. Die Unterstützung und Aufsicht ehrenamtlicher Übungsleiter sei dabei immer gewährleistet.

Wer schwimmen könne, wisse die Bewegung im Wasser zu schätzen. Der Körper werde durch die Auftriebskraft des Wassers getragen, die Gelenke entlastet. Die Muskulatur hingegen werde durch den Wasserwiderstand, der 14 Mal größer ist als an der Luft, intensiv beansprucht und je nach Schwimmstil könnten einige Muskelgruppen sogar verstärkt trainiert werden.




Für die Gesundheit wäre es von Vorteil, einbis zweimal pro Woche Schwimmen zu gehen.

„Viele Ärzte empfehlen Schwimmen zur Vorbeugung von Haltungsschäden, denn bei diesem Sport wird die Wirbelsäule entlastet, die Rückenmuskulatur gestärkt und Verspannungen im Schultersowie Nackenbereich können gelöst werden. Verfügt man über eine gute Schwimmtechnik und genügend Kondition, so kann der positive Nebeneffekt der Kalorienverbrennung genutzt werden. Um Herz und Kreislauf zu stärken und die Lungenfunktion zu kräftigen, kann Schwimmen auch als Ausdauersport genutzt werden“, so Danert. Hierbei sollte eine Trainingseinheit mindestens 30 bis 45 Minuten betragen. Auch für Rehabilitationspatienten und Menschen, die unter Arthrose oder Rheuma leiden, sei Schwimmen die ideale Sportart, da der Muskelaufbau schonend betrieben werde und der Belastungsschmerz gering sei.

Für die Gesundheit wäre es von Vorteil, ein bis zweimal pro Woche Schwimmen zu gehen. Dabei sei darauf zu achten, nicht mit vollem Magen ins Wasser zu springen, sondern frühestens zwei Stunden nach dem Essen, denn ansonsten werde der Atmungs- und Bewegungsrhythmus beeinträchtigt, und es könne zu Seitenstechen kommen. Suche man für das Vergnügen ein Freigewässer auf, sollte man nie alleine Schwimmen gehen oder eine Sicherheitsboje zum Eigenschutz mitnehmen. Wichtig sei, sich nicht zu überschätzen und im Notfall Ruhe zu bewahren und gegebenenfalls in der entspannten Rückenlage zu versuchen, mit leichten Schwimmbewegungen ans sichere Ufer zurückzukehren.

Danert: „Wer die Herausforderung sucht, kann es auch mit Eis-Baden probieren. Die Überwindung kann sich lohnen, denn die kurze Abkühlung soll das Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen, ebenso wird die Durchblutung gefördert und der Kreislauf stabilisiert.“ Aber Achtung: Man sollte langsam ins Eis-Wasser gehen, nicht hektisch atmen und nicht mit dem Kopf unter Wasser tauchen, sondern diesen mit einer Mütze schützen. Handschuhe und Füßlinge aus Neopren seien ebenso empfehlenswert.


Vollelektronische Kraftgeräte machen das Training effektiver.
Vollelektronische Kraftgeräte machen das Training effektiver.

PEINE. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen Fitnessstudios von Bodybuildern dominiert wurden. Seit den 1980er-Jahren hat sich viel getan. Fitness ist Volkssport Nummer 1 geworden. Die Fitnessbranche arbeitet stetig an neuen Zukunftskonzepten, in der besonders Digitalisierung und das Smartphone eine noch wichtigere Rolle spielen werden.

„Aktuell halten sich mehr als elf Millionen Menschen in Fitnessstudios gesund und fit. Dies entspricht knapp 20 Prozent der 15- bis 65-Jährigen in Deutschland – Tendenz steigend“, erklärt Andreas Trappe von Physiofit.

Spezielle Apps motivieren und machen den Trainingserfolg sichtbar. FOTOS: PHYSIOFIT
Spezielle Apps motivieren und machen den Trainingserfolg sichtbar. FOTOS: PHYSIOFIT

„Dies liegt vor allem an den Trainingsmöglichkeiten, die heute zur Verfügung stehen. In keiner anderen Sportart können Stärkung des Rückens, Gewichtsreduktion oder Verbesserung der allgemeinen Fitness so erfolgreich in die Tat umsetzt werden, wie mit richtig dosiertem Gesundheitstraining“, ist der Physiotherapeut überzeugt. „Unsere Mitglieder profitieren von den Technologien des digitalen Zeitalters. Vollelektronische Kraftgeräte sind mit innovativer Software ausgestattet, die auf neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen wegungsrhythmus beeinträchtigt, und es könne zu Seitenstechen kommen. Suche man für das Vergnügen ein Freigewässer auf, sollte man nie alleine Schwimmen gehen oder eine Sicherheitsboje zum Eigenschutz mitnehmen. Wichtig sei, sich nicht zu überschätzen und im Notfall Ruhe zu bewahren und gegebenenfalls in der entspannten Rückenlage zu versuchen, mit leichten Schwimmbewegungen ans sichere Ufer zurückzukehren. Danert: „Wer die Herausforderung sucht, kann es auch mit Eis-Baden probieren. Die Überwindung kann sich lohnen, denn die kurze Abkühlung soll das Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen, ebenso wird die Durchblutung gefördert und der Kreislauf stabilisiert.“ Aber Achtung: Man sollte langsam ins Eis-Wasser gehen, nicht hektisch atmen und nicht mit dem Kopf unter Wasser tauchen, sondern diesen mit einer Mütze schützen. Handschuhe und Füßlinge aus Neopren seien ebenso empfehlenswert. Und auch hier gelte die Regel: Gehe nie alleine, sondern in der Gruppe ins Wasser, damit im Notfall immer Hilfe zur Stelle ist! basiert. Aktuell kann im Physiofit aus sieben verschiedenen Programmen, abhängig vom individuellen Trainingsziel, gewählt werden. Eine präzise Taktung garantiert genaue Belastungsphasen. So ist das Training sicher und spart bei verdoppelter Effektivität viel Zeit. Insbesondere letzteres ist ein wichtiger Faktor für viele Mitglieder und macht das Training komfortabel“, sagt Trappe.

Andreas Trappe
Andreas Trappe

„Zudem können die Trainierenden mit einer speziellen Smartphone- App beispielsweise den eigenen Trainingsfortschritt sowie die Kraftentwicklung verfolgen. Insbesondere wenn das biologische Muskelalter sinkt, motiviert dies am Ball zu bleiben. Hierfür bekommen wir viel positives Feedback, da es die Effektivität des Trainings jetzt auch sichtbar macht.“

Doch nicht alles, was die Digitalisierung mit sich bringt, sieht der Therapeut ausschließlich positiv. Gerade was die körperliche Fitness angehe, sei etwa im Internet Vorsicht angebracht. „Auf Instagram zum Beispiel sieht man manchmal Übungen, eingestellt von Personen, die keinerlei professionelle Trainerausbildung haben. Ein freies Training kann also trotz App mehr schaden als nutzen“, warnt Trappe. nic

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