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Home Sonderthemen Sonstiges Der Epiphaniastag am 6. Januar
07:58 28.11.2018
Die Luther-Kirche wird zur Lichter-Kirche.
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In vielen Kalendern ist der Epiphaniastag am 6. Januar rosa unterlegt. Ein dunkles Rot wie etwa zu den Weihnachtsfesttagen wird dem Epiphaniastag nicht zugebilligt. Und doch – daher auch das Rosa – ist der 6. Januar ein herausgehobener Tag, eben ein Feiertag.

„Epiphanias?“

Das Wort „Epiphanias“ kommt aus dem Griechischen und meint „Erscheinung“. Gemeint ist damit die Erscheinung Gottes in Jesus Christus. In seinen Ursprüngen will das Epiphaniasfest noch einmal daran erinnern: In dem Menschen Jesus hat sich Gott selbst den Menschen gezeigt. Dazu hatten bereits im 2. Jahrhundert im Osten des Römischen Reiches die Christen mehrere biblische Geschichten aufgegriffen, in denen diese göttliche Seite von Jesus angesprochen oder anschaulich wird. Dazu gehörten auch die Geschichten der Geburt Jesu nach Lukas und Matthäus. So war Epiphanias in seinen Ursprüngen bereits ein weihnachtliches Fest.

Im 4. Jahrhundert entstand im Westen des Reiches das Weihnachtsfest am 25. Dezember als Fest der leiblichen Geburt Jesu. Das Epiphaniasfest wurde auch im Westen beibehalten, hier aber als ergänzendes und vertiefendes Fest zu Weihnachten. Bis heute verstehen die westlichen Kirchen, also auch unsere evangelische Kirche, Epiphanias in dieser Weise.


Das Wort „Epiphanias“ kommt aus dem Griechischen und meint „Erscheinung“.


Die Geschichte zum Epiphaniasfest ist die Erzählung von den Weisen aus dem Morgenland.

Sie kommen als Heiden, um den neugeborenen König der Juden zu sehen. Als sie das Kind sehen, fallen sie auf die Knie und beten es an. Sie erkennen damit die Göttlichkeit des Kindes an. Zeichenhaft wird hier noch einmal deutlich, was Jesus für uns Menschen bedeutet: In ihm leuchtet etwas auf von der Herrlichkeit Gottes in einer Welt, die noch im Dunklen liegt. Wir sind eingeladen, diese gute Botschaft mitzunehmen über die Weihnachtstage hinaus in die nun folgenden Tage des neuen Jahres.

600 Kerzen

Diese Botschaft steht auch im Mittelpunkt des Lichtergottesdienstes, der seit 2004 jedes Jahr am 6. Januar in der Lutherkirche gefeiert wird. Dann leuchten bis zu 600 Kerzen in der Kirche, ein Team von Sprechern trägt eine von Pastor Sebastian Thier verfasste Geschichte vor, die inhaltlich an die Epiphaniaserzählung von den Weisen aus dem Morgenland anknüpft. Auch am 6. Januar 2019 findet um 17 Uhr dieses Lichterfest in der Lutherkirche statt, allerdings zum letzten Mal mit Pastor Sebastian Thier.

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