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Home Sonderthemen Sonstiges Der beste Schutz auf zwei Rädern
12:59 13.11.2019
Vorbildlich abgesichert: Ein Radfahrer ist im Frankfurter Berufsverkehr mit Helm und Warnweste unterwegs. FOTO:ARNE DEDERT/DPA

Wer mit dem Rad unterwegs ist, tut viel für sich und die Umwelt – gehört aber auch zu den Verletzlichsten auf den Straßen. Umso wichtiger ist es, sich auf jeden Fall unübersehbar zu machen und zugleich vor möglichen Verletzungen zu schützen. Die wichtigsten Tipps zu Herbst und Winter:

Der hellste Helm: Um Fahrradhelme werden wahre Glaubenskriege geführt. Die Gegner führen zumeist ästhetische Gründe ins Feld – in puncto Schutz bei Unfällen sind Helme aber unübertroffen. Zusätzlich steigern lässt sich der Sicherheitsgewinn noch, wenn man den Helm mit einer Beleuchtung ausstattet.

Die großen Hersteller verbauen zum Teil Dutzende LEDs, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Dezent? Nein. Aber das soll es ja auch gar nicht sein.


20 Prozent derjenigen, die keinen Fahrradhelm tragen, geben als Grund an: „Meine Frisur geht dadurch kaputt“.

Quelle: Statista


Der leuchtende Fahrer: Fahrradkleidung muss zwei widersprüchliche Anforderungen erfüllen: Im Hellen unauffällig sein – und im Dunkeln strahlen. Dabei helfen auf sehr einfache und durchaus stylische Weise zum Beispiel Reflektorbänder aus recycelten Lkw-Planen und Werbebannern. Neu sind Reflektorbuttons, die – am Ärmel angebracht – beim Abbiegen die Richtung weisen. Akkurücklichter können mit ihren Spannbändern zudem nicht nur an Rahmen oder Sattelstütze, sondern zusätzlich an Schlaufen von Hosen oder Rücksäcken angebracht werden und dort als zweites Rücklicht die Sichtbarkeit deutlich erhöhen. Und wer vor einer gewissen Bauarbeiterähnlichkeit nicht zurückschreckt, dem bieten Reflektorwesten den deutlichsten Sicherheitsgewinn.

Sicher im Lastenrad: Die Zuladungskünstler sind im Moment einer der dynamischsten Zweige der Fahrradbranche. Am beliebtesten sind die sogenannten Longjohns, das sind Konstruktionen mit Ladefläche vor dem Lenker und langem Radstand. Das Fahren braucht zwar eine kleine Eingewöhnungsphase, doch in Sachen Sicherheit stehen die Longjohns ihren dreirädrigen Konkurrenten in nichts nach. Werden Kinder transportiert, sollten sie allerdings einen Helm tragen – um sich daran zu gewöhnen und um bei Unfällen besser geschützt zu sein. tof


Und was bekommt die Bank? Wer mehr als 60 Euro an Gebühren für sein Konto zahlt, sollte über einen Wechsel nachdenken oder innerhalb des Geldinstituts auf ein neues Modell setzen. FOTO: JENS BÜTTNER/DPA
Und was bekommt die Bank? Wer mehr als 60 Euro an Gebühren für sein Konto zahlt, sollte über einen Wechsel nachdenken oder innerhalb des Geldinstituts auf ein neues Modell setzen. FOTO: JENS BÜTTNER/DPA

Von Ann-Kristin Wenzel

Wer mehr als 60 Euro im Jahr für sein Konto zahlt, sollte über einen Wechsel nachdenken. Das rät die Stiftung Warentest. In ihrer jüngsten Untersuchung fiel die große Mehrheit der Kontomodelle in diese Kategorie („Finanztest“-Ausgabe 9/2019). 22 Konten waren jedoch komplett gratis, wenn der Kunde sein Konto online führt und als Gehalts- oder Rentenkonto nutzt. 69 Girokonten kosten maximal 60 Euro im Jahr und weitere 24 Angebote waren bei einem bestimmten Mindestgeldeingang oder nach dem Kauf von Genossenschaftsanteilen günstig oder kostenlos. Manchmal können Kunden schon bei einem Wechsel innerhalb der Bank sparen. Die Stiftung Warentest empfiehlt, zunächst zu prüfen, ob die bisherige Bank ein passendes, günstigeres Kontomodell anbietet. Wie geht es nach der Entscheidung für ein neues Konto bei einer neuen Bank weiter?

Die alte und neue Bank sind gesetzlich verpflichtet, zusammenzuarbeiten, erklärt Erk Schaarschmidt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Brandenburg. Verbraucher eröffnen dafür zunächst ein neues Konto. „Per Musterformular werden beide Banken vom Kunden ermächtigt und beauftragt, Daten auszutauschen“, so Schaarschmidt. Die alte Bank muss zum Beispiel mitteilen, welche Daueraufträge, Terminüberweisungen und Lastschriftmandate eingetragen sind. Außerdem muss sie die neue Bank über die eingehenden Überweisungen und Lastschriften aus den vergangenen 13 Monaten informieren. So soll sichergestellt werden, dass nichts vergessen wird.

Der Kunde entscheidet, welche Aufträge die neue Bank ausführen soll. „Sie muss das zügig umsetzen und etwa Zahlungsempfänger informieren“, sagt Schaarschmidt. Das Restguthaben wird vom alten Konto aufs neue übertragen. Die gesetzlichen Vorgaben im Zahlungskontengesetz sind klar: „Nach zwei Wochen sollte der Wechsel vollzogen sein“, sagt Schaarschmidt. Vereinzelt habe es Beschwerden von Verbrauchern gegeben, dass es länger dauert.

Die alte Bank darf Daueraufträge nicht mehr ausführen und Lastschriften nicht mehr akzeptieren. Der Kunde bestimmt, wenn das Konto geschlossen wird. Damit der Wechsel reibungslos klappt, sollten Kunden ihr bisheriges Konto erst dann kündigen, wenn alle Vorgänge übertragen worden sind, rät die Stiftung Warentest. Verbraucherschützer Schaarschmidt empfiehlt Kontoinhabern außerdem, zu prüfen, ob alle Zahlungsempfänger und Einzahlenden Bescheid wissen und die Kontoänderung bestätigt haben.
  

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