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Home Sonderthemen Aus der Geschäftswelt Biogenes Zentrum Peine GmbH:
14:12 25.10.2019
Der angelieferte Grünschnitt wird zu Frisch- und Fertigkompost im Biogenen Zentrum verarbeitet und zum Verkauf angeboten. Foto: Birthe Kußroll-Ihle
Biogenes Zentrum Peine GmbH
Kraftwerk Mehrum GmbH
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Kompost gilt als das schwarze Gold des Gärtners – ob für Beete, Neuanlagen, zum Umgestalten oder für Ackerböden. Für Gartenbesitzer und Landwirte ist das Biogene Zentrum der Kompostlieferant vor Ort. Kompost verbessert durch seinen Anteil an Humus (bestehend unter anderem aus Kohlenstoff = C) den Boden und fördert dessen Wasserhaltefähigkeit. Das Bodenleben wird angeregt, die Bodenfruchtbarkeit gefördert. Die RAL-Gütesicherung stellt die Qualität sicher.  

„Ob für den Garten oder für die Landwirtschaft, Kompost ist ideal und enthält alle Haupt- und Spurennährstoffe in einem für Pflanzen ausgewogenen Verhältnis“, weiß Kompostvermarkterin Britta Blum und fügt hinzu: „Wer uns seinen Grünschnitt anliefert trägt zum Kreislauf der Nährstoffe bei. Aktuell in den Fokus rückt aber der Beitrag zum Bodenschutz durch Humusmehrung, denn das ist Klimaschutz durch Kohlenstoff-Speicherung. Weltweit ist im Boden viermal mehr CO2 gespeichert als in der oberirdischen Vegetation!“

Das Biogene Zentrum ist ganzjährige Anlaufstelle zur Anlieferung von Bio- und Grünabfällen, unter anderem vom Landkreis Peine und von Privatpersonen. In mehreren Schritten werden der Grünschnitt und die Bioabfälle geschreddert, von Fremdstoffen getrennt, in einer Tunnelrotte hygienisiert – sodass sich auch Pflanzenschädlinge wie der Buchsbaumzünsler nicht weiterverbreiten können – dann gesiebt und nach sechs beziehungsweise 12 Wochen als Frisch- und Fertigkompost zum Verkauf angeboten. Der Kubikmeter Gartenkompost „fein“ ist ab 14 Euro erhältlich (ab fünf Kubikmeter für je 12 Euro).

„Wichtige Info an alle Leser: Weder Glas, Plastiktüten noch Kaffeekapseln usw. gehören in die Grüne Tonne“, sagt Blum. Alle Komposte werden von der Bundesgütegemeinschaft Kompost zertifiziert. Kleinanlieferungen von Grünabfällen – PKW-Kofferraum oder Kombi – bis maximal 0,5 Kubikmeter ohne Verwiegung kosten fünf Euro. bik


Das Kraftwerk Mehrum ist seit 1965 in Betrieb. Foto: privat
Das Kraftwerk Mehrum ist seit 1965 in Betrieb. Foto: privat

Strom ist unser täglicher Begleiter - ob Haushalt, Verkehr, Arbeit oder Freizeit. Je nach Bedarf als Kraft, Wärme oder Licht. Die ständige Verfügbarkeit von Strom ist keine Selbstverständlichkeit, denn elektrische Energie kann nicht wie Öl oder Gas in großen Mengen gespeichert werden.

Es ist deshalb notwendig, Strom immer zeitgleich mit dem aktuell auftretenden Bedarf zu produzieren. Das muss häufig sehr schnell gehen: Zum Beispiel morgens, wenn tausende Maschinen, Computer und andere Geräte gestartet werden oder bei Dämmerung innerhalb weniger Minuten überall das Licht eingeschaltet wird.

Im Kraftwerk Mehrum (KWM) kennt man deshalb keinen Feierabend: Rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen rund um die Uhr sicher, dass auf Knopfdruck der Strom zur Verfügung steht, den wir täglich benötigen.

Das KWM ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Zudem sichern Investitionsmaßnahmen und regelmäßige Revisionen in Millionenhöhe viele weitere Arbeitsplätze in zahlreichen Dienstleistungsbetrieben. Erfahrung und Wissen werden kontinuierlich auch an die junge Generation weitergegeben.

Steigt der Wirkungsgrad eines Kraftwerks, sinken die Emissionen. Durch diverse Maßnahmen konnte der Wirkungsgrad der Anlage erheblich gesteigert werden. Heute leistet sie 690 Megawatt Netto-Leistung und verfügt über einen Wirkungsgrad von rund 40 Prozent. Das Kraftwerk wurde seit Inbetriebnahme kontinuierlich mit modernster Umweltschutztechnologie ausgestattet.

Das KWM zeigt, wie sich das für die Umwelt bezahlt macht: Nach umfassender Modernisierung im Jahr 2003 werden bei vergleichbarer Leistung 80.000 Tonnen Kohle pro Jahr weniger verbraucht. Die Umweltbilanz überzeugt: Jedes Jahr werden mehr als 180.000 Tonnen CO2 eingespart. bik
   

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