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Home Sonderthemen Haus&Garten Baumängel rechtzeitig erkennen
10:27 04.02.2019
Kontrollen der Eigenheim-Baustelle durch einen unabhängigen Bauherrenberater helfen dabei, teure Baumängel zu vermeiden. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund

Dem technischen Fortschritt zum Trotz sind Baumängel bei der Errichtung von Ein- und Zweifamilienhäusern keine Seltenheit. Schönheitsfehler etwa bei den Tapeten oder dem Bodenbelag sind dabei eher noch harmlos, da sie nicht an die Substanz gehen und oft ohne Eingriffe in andere Gewerke behoben werden können. Gefährlicher wird es bei Schäden, welche die Bausubstanz schädigen können.

Als Beispiel nennt Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Bauherren- Schutzbund e.V., Mängel an der Abdichtung, die keine Seltenheit sind und oft erst spät erkannt werden, wenn Feuchteschäden auftreten.

Nicht entdeckte Mängel können teuer werden

Werden Baumängel rechtzeitig vor der Fertigstellung eines neuen Hauses erkannt, lassen sie sich in der Regel mit überschaubarem Aufwand beheben oder nachbessern. Eine nachträgliche Mängelbeseitigung ist hingegen sehr aufwendig, wenn nicht nur der Mangel selbst, sondern auch danach errichtete Bauteile rückgebaut werden müssen.

Selbst wenn die Kosten vom Bauunternehmer getragen werden, bedeuten solche Maßnahmen eine Verzögerung des Bauprojekts. Und Kosten für Mängel, die erst nach Ende der Gewährleistungsfrist entdeckt werden, muss der Bauherr am Ende selbst tragen.

Baubegleitende Qualitätskontrollen als Frühwarnsystem für Mängel am Bau

Sinnvoll ist es, mit der Kontrolle und Anzeige von Baumängeln nicht bis zur Bauabnahme am Schluss zu warten, sondern bereits die Bauphase von einem unabhängigen Sachverständigen begleiten zu lassen. „Die Investition in eine baubegleitende Qualitätskontrolle zum Beispiel durch einen BSB-Bauherrenberater kostet nicht die Welt, sie kann aber dabei helfen, teure Folgen von Mängeln, Verzögerungen des Baus oder langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden“, erklärt Florian Becker, Geschäftsführer des BSB. Adressen, Infos und Studien dazu gibt es unter www.bsb-ev.de.

Der Berater besucht die Baustelle in regelmäßigen Abständen, kontrolliert alle wichtigen Gewerke und protokolliert Mängel. So kann der Bauherr rechtzeitig Nachbesserung verlangen und bekommt mehr Sicherheit für die termingerechte Erreichung seines Bauziels. (djd)

Baubegleitende Qualitätskontrolle zahlt sich aus

Aktuelle Studien belegen: Im Durchschnitt sind private Bauherren mit 20 Baumängeln konfrontiert. Mit einem unabhängigen Sachverständigen an der Seite können diese frühzeitig erkannt werden. „Das ist wichtig, denn unerkannt gebliebene Baumängel können weitreichende Folgen haben und zu hohen zusätzlichen Kosten führen“, sagt Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Kein Bauherr oder Immobilienkäufer muss das Risiko alleine schultern. Guter Rat zur rechten Zeit erspart viel Zeit, Geld und Ärger. (djd)

Das Dach dämmen – aber wie? Natürliche Materialien sind nicht immer die ökologisch sinnvolle Lösung. Foto: djd/Paul Bauder/acilo-Getty Images
Das Dach dämmen – aber wie? Natürliche Materialien sind nicht immer die ökologisch sinnvolle Lösung. Foto: djd/Paul Bauder/acilo-Getty Images

So umweltfreundlich bauen oder sanieren, wie nur möglich: Dies liegt Hausbesitzern und Bauherren heute ganz besonders am Herzen. Nur was ist ein sinnvoller Weg, um die eigenen Vorstellungen von Wohnkomfort und Langlebigkeit mit der Ökologie in Einklang zu bringen? Auch wenn viele dabei zuerst an natürliche Materialien denken, überzeugen die Naturbaustoffe nicht in jedem Vergleich, wie etwa das Beispiel der Dachdämmung zeigt.

Nachhaltig von der Herstellung bis zur Dämmwirkung

Dachflächen sind schon aufgrund ihrer großen Fläche für einen Großteil der Energieverluste in Altbauten verantwortlich. Spätestens wenn eine Neueindeckung ansteht oder ein Dachausbau geplant wird, ist es daher sinnvoll, im selben Zuge einen wirksamen Wärmeschutz vornehmen zu lassen. Dämmstoffe aus Naturmaterialien wie etwa Holzfasern weisen aber nicht in jedem Fall eine positive Ökobilanz auf. Aufgrund von Waldrodungen, sehr hohem Energieeinsatz bei der Herstellung, auch Primärenergiebedarf genannt, weiten Transportwegen oder der Verwendung von Bioziden gegen Schädlingsbefall sind manche Öko-Dämmstoffe in die Diskussion geraten. Bewährte Materialien wie etwa PU-Hartschaum bieten im direkten Vergleich eine Reihe von Vorteilen. Beim Primärenergiebedarf, der Gesamtbilanz für Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport und Verarbeitung, schneiden PU-Dämmsysteme wie etwa „BauderPIR“ spürbar besser ab als Mineralwolle und sogar um ein Mehrfaches besser als Holzfaser.

Zwar wird für die Herstellung von PU Rohöl verwendet – jedoch deutlich weniger, als ein gut gedämmtes Haus während der Nutzungszeit an Energie einspart.

Von Natur aus geschützt gegen Schädlinge und Schimmel

Neben der hohen Dämmwirkung, die besonders schlanke Dachaufbauten etwa in Form einer empfehlenswerten Aufsparrendämmung ermöglicht, weist Hartschaum eine besonders lange Lebensdauer auf. Das Material ist quasi von Natur aus resistent gegen einen Schädlings- und Schimmelbefall und nimmt obendrein keine Feuchtigkeit auf. Bei den verrottbaren Naturdämmstoffen hingegen ist es zum Schutz vor Schädlingen häufig nötig, spezielle Schutzmittel, sogenannte Biozide, zu verwenden. Ausführliche Informationen rund um eine effiziente und gleichzeitig ökologische Dachdämmung bietet ein Dach-Ratgeber für Bauherren und Hausbesitzer, den es kostenfrei unter www.ratgeberdach.de zum Download gibt. (djd)

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