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Themenwelten
12:28 08.07.2021
Nimmt den Motor im Blick: Edin Susic ist Kfz-Mechatroniker bei Auto Weber in Salzgitter. Foto: rk

Salzgitter. Elektromobilität, vernetzte Fahrzeuge, Wartung Over-the-Air (OTA), Werkstatt 4.0 – die Digitalisierung hat das Kfz-Gewerbe längst im Griff.

Doch wie sieht die Arbeit von morgen aus? Was erwartet die Generation Z, die mit digitaler Kompetenz bestens ausgestattet ist? Und wie wird sie ausgebildet? Klar ist: Ohne Digitalisierung funktionieren auch Lernen und Lehren nicht.

Autohaus Hilgert GmbH

Jobs rund ums Auto liegen in der Gunst der Jugendlichen ganz weit vorn. Rund 92.950 Azubis bildete das Kfz-Gewerbe 2019 aus. Bei den jungen Männern ist der Kfz-Mechatroniker seit Jahren mit Abstand der beliebteste von 326 Ausbildungsberufen in Deutschland und rangierte 2019 auf Platz zwei aller Neueinstellungen.

Damit das so bleibt, müssen sich die Unternehmen einiges einfallen lassen. Bis zum Jahr 2035 wird die Zahl der ausbildungsberechtigten Jugendlichen um rund 20 Prozent zurückgehen. Schon jetzt sinkt die Zahl der Bewerber deutlich und viele Fachkräfte gehen in den kommenden Jahren in Rente. Große Herausforderungen für die Werkstätten und Autohäuser im Wettbewerb um junge Talente.

Auf den Webseiten www.wasmitautos.com und www.autoberufe.de gibt die Nachwuchsinitiative AutoBerufe des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Hilfestellung. Jugendliche, Betriebe, Eltern, Berufsberater, Lehrer und Ausbilder erhalten Informationen rund um Jobs, Ausbildung, Perspektiven im Kfz-Gewerbe und Nachwuchssuche. In digitaler Ansprache – das versteht sich mittlerweile von selbst.


Der Startpunkt für eine Karriere

Angehende Kfz-Mechatroniker oder Automobilkaufleute haben sehr gute Chancen auf einen sicheren und interessanten Job. Mit 21 Jahren Kfz-Mechatroniker, mit 35 Jahren Geschäftsführer im Autohaus – das geh. Fast 93.000 Jugendliche lernen derzeit im Kfz-Gewerbe. Wohlwissend, dass die duale Ausbildung Kopf und Hand kreativ fordert und viele Türen zum Traumjob öffnet. Von den rund 71.700 auszubildenden Kfz- Mechatronikern planen knapp 60 Prozent eine Weiterbildung zum Kfz-Meister, ein Drittel die Weiterbildung zum geprüften Kfz-Servicetechniker, jeder fünfte strebt ein Studium an.

Und von den angehenden Automobilkaufleuten will sich die Hälfte zum geprüften Automobilverkäufer weiterbilden, jeweils 25 Prozent fassen eine Qualifikation zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe, zum zertifizierten Automobil-Ökonom oder ein Studium ins Auge. Denn wer nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft (BFC) in Northeim studiert, kann es sogar bis an die Northwood University in Michigan (USA) schaffen und mit dem Bachelor oder Master of Business Administration in der Tasche seine Karriere starten.

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